DAX: Knappes Plus trotz Atempause – Anleger blicken auf Inflationsdaten
Nach einer schwankungsreichen Woche zeichnete sich für den DAX am Mittwochmorgen eine leichte Erholung ab. Frühindikationen des Brokers IG ließen den DAX zwei Stunden vor Börsenstart um 0,1 Prozent auf 24.112 Punkte steigen. Damit behauptet sich der Index souverän oberhalb der bedeutenden 24.000-Punkte-Marke, auch wenn das Rekordhoch von 24.771 Punkten aus dem Oktober noch in weiter Ferne liegt.
Nachdem der DAX bis Mitte Dezember zulegte und dann über der 24.000-Punkte-Schwelle stagnierte, bleibt eine Jahresendrally wohl aus. 'Echte Kauflaune bleibt derzeit ein Fremdwort für den deutschen Leitindex', kommentierte Thomas Altmann von QC Partners. Investoren nutzen aktuell die Chance, Gewinne bei stark gestiegenen Aktien einzusammeln und in potenzielle Erholungskandidaten umzuverteilen.
Am Vortag hatten die US-Arbeitsmarktdaten nicht den erhofften Schub gebracht. Die durchwachsenen Resultate dämpfen Erwartungen auf kurzfristige Zinssenkungen seitens der US-Notenbank Fed. Nun richten sich die Blicke auf die Inflationsdaten, die als nächste entscheidende Einflussgröße für die Fed-Politik gesehen werden. Am Donnerstag stehen zudem die Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England im Fokus der Anleger.

