Subnautica 2: Die Early-Access-Roadmap ist da – Sprint, Sprachchat und mehr Tiefe für die Unterwasserwelt
Kaum eine Woche im Early Access, schon knackt Subnautica 2 die zwei Millionen verkauften Exemplare – und Unknown Worlds legt nach. Die Entwickler haben ihre Roadmap ausgepackt und zeigen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Klar, neue Biome, Kreaturen und das nächste Story-Kapitel kommen noch irgendwann. Aber erstmal wird kräftig an den vorhandenen Systemen geschraubt. Und ja, du hast richtig gelesen: Sprinten gehört dazu.
Sprinten, Campen, Craften – Update 1.1 poliert das Fundament
Unknown Worlds hat sich einen Ruf dafür erarbeitet, ihre Early-Access-Phase richtig zu nutzen. Schon der erste Ableger wuchs über Monate zu dem Meisterwerk heran, das es heute ist. Und Subnautica 2? Das Ding hat allein auf Steam fünf Millionen Wunschlisteneinträge gesammelt, bevor es überhaupt draußen war – ein Zeichen dafür, wie sehr die Community auf den Koop-Ableger gebrannt hat. Wer einen Blick auf die bisherigen Geheimnisse der Tiefsee werfen will, wird in den Tiefen der PixelCritics-Artikel fündig – dort wurde unter anderem enthüllt, dass Subnautica 2 tiefe Abgründe und mehr Außerirdische als je zuvor verspricht.
Mit Update 1.1 stehen diese Verbesserungen an:
- Sprint-Funktion – ja, es hat tatsächlich gedauert, aber endlich legst du einen Zahn zu
- Passive Biomod-Schächte und ein Lager-Cache für mehr Ordnung im Inventar
- Überarbeitungen von Biomods, Blight Encounters, Wracks, Fahrzeug-Docking, der PDA-Datenbank und der Fertigung
Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber genau das richtige Zeug, um den Alltag in der Tiefe spürbar angenehmer zu machen. Wer schon mal verzweifelt nach einem bestimmten Material gekramt hat, während der Sauerstoff zur Neige ging, weiß, wovon wir reden.
Update 1.2 bringt den Koop zum Leben
Der zweite große Brocken dreht sich um das, was Subnautica 2 von seinen Vorgängern unterscheidet: den Vier-Spieler-Koop. Wo bisher gemeinsames Erkunden oft noch holprig war, soll Update 1.2 richtig nachbessern:
- Sprachchat – kein Umschalten zu Discord mehr nötig
- Emotes – für den nicht-verbalen Smalltalk unter Wasser
- Handel zwischen Spielern und die Möglichkeit, Kameraden wiederzubeleben
- Verbesserungen an HUD-Signalen, angehefteten Rezepten und dem Basisbau-Werkzeug
Dass die Jungs von Unknown Worlds dabei auf feste Releasedaten verzichten, ist bewusste Strategie. „Dieser Fahrplan kann sich ändern oder angepasst werden. Wir wollen von euch hören, unserer Community, worauf wir uns konzentrieren sollen“, heißt es aus dem Studio. Ein Ansatz, der dem Trailer zum Koop-Start alle Ehre macht. Optimierungen, Bugfixes und Balance-Anpassungen sind natürlich auch mit von der Partie.
Mit einer geplanten Early-Access-Phase von mindestens zwei Jahren hat sich Unknown Worlds ordentlich Zeit eingeplant. Aber wenn die ersten zwei Millionen Verkäufe in einer Woche ein Indiz sind, dann läuft die Reise durch die Tiefsee gerade erst richtig los.

