Danny Moses beendet Tesla-Short-Position: Ein bemerkenswerter Strategiewechsel
Danny Moses, Gründer von Moses Ventures und bekannt geworden durch den Film 'The Big Short', gab am Dienstag bekannt, dass er keine Short-Position in Tesla mehr hält. Moses, der seit November 2016 regelmäßig gegen Tesla wettete, als das Unternehmen SolarCity übernahm, bezeichnet diesen Deal retrospektiv als 'schlecht'. Im ersten Quartal des aktuellen Jahres begann Tesla jedoch, nach langer Zeit wieder auf Fundamentaldaten zu basieren, bemerkte Moses. Dies veranlasste ihn, seine Strategie zu ändern.
Wenn sich eine Geschichte von langfristigen Erzählungen zu technischen Aspekten entwickelt, zieht sich Moses zurück. Er erläutert, dass es äußerst schwierig sei, eine Aktie zu shorten, die nicht auf fundamentalen Daten beruht, ebenso schwer sei es, in eine Aktie zu investieren, die ausschließlich auf Versprechen basiere. Moses kritisiert Elon Musk dafür, dass er in der Vergangenheit Versprechungen gemacht hat, die nicht verwirklicht wurden, und bezweifelt zudem Musks Ankündigung, das US-Budget um 2 Billionen Dollar zu kürzen. 'Das wird nicht möglich sein,' fügte er hinzu.
Die Tesla-Aktie schloss am Dienstag mit einem Minus von 1,6% bei 351,42 Dollar. Zum Jahresbeginn verzeichnete die Aktie einen Anstieg von fast 41%, insbesondere nach der Kurserholung infolge von Trumps Wahlsieg. Analysten bewerten Tesla insgesamt mit einem Kaufempfehlung, das höchste Kursziel liegt bei 411 Dollar.
Diese Woche erhöhte Roth MKM-Analyst Craig Irwin das Kursziel für Tesla um 347% auf 380 Dollar und änderte seine Bewertung von neutral auf kaufen. Irwin, lange ein Kritiker von Tesla, bemerkte die möglichen Vorteile, die Tesla durch die neue Verbindung seines CEO mit Trump erlangen könnte. Am Donnerstagmorgen lag der Preis der Tesla-Aktie bei 372,44 Dollar, was einem Anstieg von 4,05% für den Tag entspricht. Seit Jahresbeginn sind Teslas Aktien laut Benzinga Pro Daten um 44% gestiegen.

