Aufstieg und Abfahrt: Skibergsteigen feiert olympische Feuertaufe in Bormio
Bei dichtem Flockenwirbel in Bormio durften die Skibergsteiger erstmals olympische Luft schnuppern. Die deutsche Fahne hoch hielt dabei vor allem Tatjana Paller, die sich als vielversprechende Medaillenanwärterin mit einem souveränen zweiten Platz in ihrem Vorlauf für das Halbfinale qualifizieren konnte. Helena Euringer hingegen verließ das olympische Terrain als Fünfte ihres Laufs und musste ihre Hoffnungen auf eine Halbfinalteilnahme begraben.
Auch bei den Herren war der deutsche Ehrgeiz stark, vertreten durch Finn Hösch. Der 23-jährige Athlet sah sich jedoch bereits in der frühen Phase des Wettbewerbs, trotz großer Bemühungen, ausgebremst. Ein knappes Verpassen des Weiterkommens, ganze vier Sekunden fehlten zum Erfolg.
Skibergsteigen bleibt seiner Wurzel im Skitourengehen treu: Die Sportler erklimmen mit Ski an den Füßen steile Hänge, unterstützt durch Befestigungen an den Skiern, die ein Zurückrutschen verhindern. Teile der Strecke fordern, dass die Athleten die Skier schultern und Treppen hinaufsteigen. Oben angekommen folgt der wohlverdiente Lohn: eine rasante Abfahrt.

