Daimler Truck drosselt erneut Jahresprognose: Nordamerikanischer Markt bleibt Sorgenkind
Daimler Truck, einer der führenden Akteure im Nutzfahrzeugsektor, sieht sich weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, die primär durch eine Marktschwäche in Nordamerika sowie die Auswirkungen der US-Zölle bedingt sind.
In einer jüngsten Stellungnahme deutet CEO Karin Radström darauf hin, dass der Umsatz im Industriegeschäft ohne Finanzdienstleistungen bis 2025 nunmehr zwischen 44 und 47 Milliarden Euro erwartet wird. Diese Prognose kommt nach dem bereits im Mai erfolgten Rückschrauben der Ziele, als man Umsätze zwischen 48 und 51 Milliarden Euro ins Auge gefasst hatte.
Die nun erfolgte Anpassung reflektiert eine Verschlechterung der Markt- und Absatztrends in Nordamerika, die offenkundig schwächer eingeschätzt werden als zuvor angenommen. Die Ankündigung des Dax-Unternehmens fiel nach Handelsschluss und hatte unmittelbare Auswirkungen: Auf der Handelsplattform Tradegate verzeichnete die Aktie einen Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum vorherigen Xetra-Schlusskurs.
Diese Entwicklung unterstreicht die gegenwärtigen Herausforderungen, denen sich die Branche ausgesetzt sieht, und betont die Notwendigkeit, flexibel auf geopolitische und wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren.

