Corona Urlaub: Das sollte man auf Reisen beachten

Auch in Zeiten von Corona fällt es schwer, auf einen entspannten Urlaub zu verzichten. Obwohl sich seit Beginn der Pandemie vieles verändert hat, ist ein Urlaub nicht undenkbar. Das Hotel Seiser Alm in Compatsch bietet weiterhin entspannte Urlaubstage. Trotzdem ist es wichtig, den Urlaub entsprechend vorzubereiten. Grundsätzlich gilt: Reisewarnungen sind keine Reiseverbote. Gut durchdacht steht der Reise in Zeiten von Corona fast nichts im Wege.
Tipp 1: Informationen sammeln
Bevor der wohlverdiente Urlaub beginnt, ist es wichtig, Informationen zur aktuellen Lage im Reiseland zu sammeln. Welche Gebiete sind besonders risikobehaftet? Herrschen Einreisesperren oder Sonderkontrollen vor? Und wie lauten die Bestimmungen hinsichtlich einer Quarantäne vor Ort?
Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, lohnt sich ein Blick auf die Website des Auswärtigen Amtes. Hier finden sich Reisewarnungen und zusätzliche Informationen rund um die geltenden Bestimmungen.
Tipp 2: Airline und Hotel kontaktieren
Die Reise ist bereits gebucht? Dann lohnt es sich, die Airline und die Unterkunft zu kontaktieren. In der momentanen Situation kommt es immer wieder zu Änderungen, Einschränkungen und Stornierungen. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Stopps auf der Reise geplant sind. In einem solchen Fall können von Ort zu Ort unterschiedliche Regeln gelten.
Tipp 3: Eine Reiseversicherung hilft
Bisher wurden Reiseversicherungen eher stiefmütterlich behandelt. In der jetzigen Situation ist eine solche Absicherung allerdings wichtiger denn je. Unabhängig davon, ob ein Kurzurlaub oder ein zweiwöchiger all-inclusive Aufenthalt abgesagt werden muss: Eine Versicherung hilft dabei, Streitigkeiten entgegenzuwirken. Zwar kostet die Reiseversicherung ein paar Euro zusätzlich, allerdings ist sie günstiger, als wenn die gesamten Kosten am Ende nicht erstattet werden.
Tipp 4: Quarantäne ist eine Option
Während des Urlaubs in Quarantäne gehen zu müssen ist etwas, das kein Urlauber sich wünscht. Wichtig ist es, vorab nicht in Panik zu verfallen. Allerdings ist es durchaus möglich, dass es so weit kommt.
Tipp 5: Das richtige Handgepäck
Sonnencreme und Sonnenbrille sind nach wie vor wichtig. Allerdings darf auch das Desinfektionsmittel nicht länger fehlen. Zusätzlich gehört eine kleine Reiseapotheke ins Handgepäck. Darin befinden sich idealerweise Arzneien, die Fieber senken und Schmerzen lindern. Eine weitere Packung Desinfektionstücher kann dabei nicht schaden.
Tipp 6: Moderne Technik für die Sicherheit
Die App "Sicher Reisen" stammt vom Auswärtigen Amt und sollte auf der Reise nicht fehlen. Hier finden sich stets aktuelle Informationen zu den geltenden Bestimmungen. Geschieht vor Ort irgendetwas, dann schickt die App eine Push-Nachricht mit sämtlichen Informationen für akute Notfälle.
Tipp 7: Den Kontakt auch im Urlaub beschränken
Viele Experten empfehlen einen Sicherheitsabstand. Dazu gehört auch, Menschenmassen zu meiden. Aus diesem Grund haben viele Attraktionen für Touristen ihre Pforten geschlossen. Trotzdem lässt sich der Kontakt auf Reisen nicht gänzlich vermeiden. Egal ob in der Bahn, im Flugzeug oder im Restaurant: Es ist wichtig, nicht in Panik zu verfallen. Von Menschen, die offensichtliche Krankheitssymptome aufweisen, sollte Abstand gehalten werden. Empfohlen werden rund zwei Meter, da es andernfalls zu einer Tröpfchenübertragung kommen kann.
Tipp 8: Was tun, wenn Corona Symptome auftreten?
Eine Infektion mit Corona kann nicht selbst diagnostiziert werden. Dennoch ist bei grippeähnlichen Symptomen Vorsicht geboten. Dazu zählen Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit und Schnupfen. Wer zusätzlich Atemprobleme, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Halskratzen verspürt, sollte einen Arzt kontaktieren. Auch hier ist es wichtig, Ruhe zu bewahren.
Wie auch zu Hause gilt: Am besten in der Unterkunft oder dem Hotel bleiben und eine nahe gelegene Praxis anrufen. Telefonisch kann geklärt werden, was mit diesen Symptomen als Nächstes zu tun ist. Für den Fall, dass es sprachliche Barrieren gibt, hilft die Hotelrezeption weiter. In vielen Fällen haben die Mitarbeiter einen Kontakt zum Notdienst oder einer lokalen Corona-Beratung.

