Continental plant Entflechtung: Konturen eines Reifenfokus werden sichtbar
Der renommierte Autozulieferer und Reifenhersteller Continental geht unerschrocken in Richtung Transformation. Nun hat der Vorstand entschieden, die Kunststofftechniksparte Contitech auszugliedern.
Diese strategische Weichenstellung ebnet den Weg für eigenständige Wege des Unternehmensbereichs. Welche konkreten Strukturen dies annehmen wird, bleibt vorerst noch im Unklaren. Continental zieht es jedoch in Erwägung, Contitech letztlich zu veräußern – was sich derzeit als die wahrscheinlichste Option abzeichnet.
Bereits im Gespräch ist die Abspaltung der Autozuliefersparte, die künftig als eigenständiges Unternehmen an der Börse debütieren soll. Stimmen die Aktionäre Ende April zu, könnte dieser Börsengang bereits im September unter einem neuen Namen Realität werden.
Der angedachte Verkauf von Contitech würde erst nach diesem Börsengang in Betracht gezogen, wie aus unternehmensnahen Kreisen zu vernehmen ist. Nach Abschluss dieser umfangreichen Umstrukturierung wird lediglich das traditionsreiche Reifengeschäft im Continental-Konzern verbleiben.
Damit plant der Zulieferer eine Rückbesinnung auf seine Kernkompetenz und strebt an, ein 'fokussiertes globales Reifenunternehmen' zu werden.

