Clair Obscur: Expedition 33 berührt die Elite – Neil Druckmann spendiert dem Überraschungshit Standing Ovations
Manchmal schlägt ein Blitz in die Spielelandschaft ein, der so hell leuchtet, dass selbst die größten Titanen der Branche innehalten und voller Ehrfurcht aufblicken müssen. Das rundenbasierte Rollenspiel „Clair Obscur: Expedition 33“ ist ein solcher Blitz. Seit seiner Veröffentlichung wird das Erstlingswerk von Sandfall Interactive mit Lobeshymnen überschüttet, doch nun hat es den ultimativen Ritterschlag erhalten. Kein Geringerer als Neil Druckmann, der visionäre Schöpfer hinter den unantastbaren Meisterwerken „The Last of Us“ und „Uncharted“, hat sich in den Chor der Bewunderer eingereiht – und seine Worte wiegen schwer.
Das Urteil des Geschichtenerzählers
Wenn ein Mann, dessen Name synonym für erzählerische Brillanz steht, den Hut zieht, dann hört die Welt zu. Auf seinem Instagram-Kanal postete Druckmann ein Bild des Abspanns von „Expedition 33“ und formulierte eine Eloge, die für das Entwicklerteam wie pures Gold sein muss. „Habe Clair Obscur: Expedition 33 durchgespielt“, schrieb der Storytelling-Maestro. „Ich bin voller Ehrfurcht. Eine der bewegendsten, kreativsten Geschichten, die ich seit langer Zeit gespielt habe.“ Dieses Lob ist mehr als nur eine positive Kritik; es ist die offizielle Anerkennung aus dem Olymp der Videospiel-Autoren, ein Gütesiegel, das man sich nicht kaufen kann.
Ein Weckruf für die Titanen der Industrie
Die seismischen Wellen, die „Clair Obscur“ aussendet, erschüttern selbst die Grundfesten japanischer Rollenspiel-Imperien. Der phänomenale Erfolg des Spiels ist so gewaltig, dass er Berichten zufolge selbst den Branchenriesen Square Enix zu einem öffentlichen Eingeständnis gezwungen hat: Der Markt für rundenbasierte Rollenspiele ist lebendig und hungriger als je zuvor. In einer Fragerunde musste Präsident Takashi Kiryu eingestehen, dass der Triumph von „Expedition 33“ ein unübersehbares Signal sei. Während er sich bezüglich eines rundenbasierten „Final Fantasy 17“ bedeckt hielt, versprach er doch, dass das Studio die Produktion weiterer Titel in diesem Genre plane – ein klares Indiz dafür, dass der Indie-David dem Goliath eine Lektion erteilt hat.
Ein unaufhaltsamer Anwärter auf den Thron
Neil Druckmann ist bei weitem nicht die einzige prominente Stimme, die das Spiel in den Himmel lobt. Schon im Juni meldete sich Marcin Momot, der Global Community Director für das kommende „The Witcher 4“ bei CD Projekt RED, zu Wort und sparte nicht mit Superlativen. „Wir BRAUCHEN mehr Spiele wie dieses“, schrieb er und krönte das Spiel bereits zu einem der heißesten Anwärter im Rennen um das Spiel des Jahres. Dieser kritische Beifall wird von einem kommerziellen Triumph untermauert, der einer poetischen Ironie nicht entbehrt: In einer schicksalhaften Fügung verkaufte sich „Clair Obscur: Expedition 33“ in den ersten 33 Tagen nach Release exakt 3,3 Millionen Mal. Ein Märchen, das zeigt: Qualität, Herz und kreativer Mut finden immer ihr Publikum.

