China plant Regulierung der Kupferschmelzkapazitäten
China evaluiert derzeit Maßnahmen zur strikteren Regulierung der Kupferschmelzkapazität, wie ein staatlicher Nachrichtendienst am Donnerstag verlautbarte. Aufgrund anhaltend niedriger Verarbeitungsgebühren, die die Gewinne in der Schmelzindustrie schmälern, wird Handlungsbedarf gesehen.
In einer Sitzung am Mittwoch thematisierte Chen Xuesen, stellvertretender Vorsitzender der China Nonferrous Metals Industry Association, dass die niedrigen Bearbeitungsgebühren das dringlichste Problem der Branche darstellen. Diese resultieren aus einem zerstörerischen Wettbewerb, der als „Involutionswettbewerb“ bezeichnet wird und so intensiv ist, dass er sich selbst schadet. Der rapide Ausbau der Schmelzkapazitäten hat das Angebot an Erzkonzentrat überholt und führt zu einer Verknappung desselben.
Angesichts dieser Herausforderungen betonte Chen, dass Unternehmen des Kupfersektors sich entschieden gegen diesen „Involutionswettbewerb“ stellen sollten. Die Vereinigung habe gezielte Maßnahmen vorgeschlagen, um den Ausbau der Kupferschmelzkapazität strikt zu kontrollieren.
Die Verarbeitungsgebühren, die Minen für die Umwandlung von Konzentrat in Metallform an Schmelzer entrichten, haben historische Tiefststände erreicht. Die Sitzung wurde von Vertretern namhafter Kupferschmelzer besucht.

