CBD-Öl kaufen - der große Ratgeber

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Möchte man CBD-Öl kaufen, hat man vielfach riesige Auswahlmöglichkeiten. Man sollte jedoch vor dem Kauf bedenken, dass nicht alle CBD-Öle gleich gut sind und den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren, sodass es nicht zu einem Fehlkauf kommen kann.

Was versteht man unter CBD-Öl und anderen CBD-Produkten?

Alle CBD-Produkte erfreuen sich einer großen Beliebtheit, denn immer mehr Menschen erkennen den Nutzen von CBD für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Cannabidiol (CBD) ist legal, da es keine Substanzen enthält, die das Bewusstsein verändern. Bei den benötigten Cannabispflanzen handelt es sich um Nutzhanf, der in Deutschland nach einer Genehmigung vom Staat angebaut werden darf. In erster Linie werden Hanfpflanzen mit einem hohen CBD-Anteil angebaut. Neben dem Cannabidiol enthalten die Cannabispflanzen 113 verschiedene Cannabinoide. Sehr bekannt ist hierbei das THC (Tetrahydrocannabinol), welches als Rauschmittel verwendet wird. In den frei verkäuflichen CBD-Ölen darf per Gesetz der THC-Gehalt nicht höher als 0,2 % betragen, damit das Öl nicht als illegal gilt.

Die Legalität von CBD-Öl

Als Wirkstoff ist CBD verschreibungspflichtig. Sofern der THC-Gehalt in dem CBD-Öl nicht über 0,2 % liegt und der Händler auch keine Heilversprechen gibt, gelten CBD-Öle als Nahrungsergänzungsmittel und dürfen frei verkäuflich gehandelt werden. Entscheidet man sich beim Kauf für ein Vollspektrum-CBD-Öl, kann man sicher sein, dass es sich um ein legales Produkt handelt. Anders sieht dies bei CBD-Isolaten aus. Diese sind verschreibungspflichtig - dürfen also nur von einem Arzt verschrieben werden.

Wo kann man CBD-Öl kaufen?

Zum einen kann man CBD-Öl in der Apotheke kaufen. Nachteil hier ist leider der meist höhere Preis für das Öl. Zum anderen kann man CBD-Öl auch in einem der vielen Online-Shops kaufen. Hier sollte man Wert auf einen seriösen Händler bzw. Online-Shop, wenn möglich sogar direkt aus Deutschland, legen und nicht nur auf das Geld schauen. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang sind die Bewertungen und Empfehlungen von anderen Nutzern.

Die wichtigsten Kaufkriterien für CBD-Öl

Leider lässt sich CBD-Öl nicht so einfach in gut oder schlecht unterteilen, da minderwertiges CBD-Öl von unseriösen Händlern nicht nur verunreinigt sein kann, sondern vielfach auch zu viel THC enthält oder einen bitteren Geschmack hat. Achtet man jedoch beim Kauf von CBD-Öl auf einige wichtige Punkte, kann man nahezu sicher sein, dass man ein hochwertiges und gutes Produkt erwirbt.

Das Trägeröl

Für CBD-Öl muss der Cannabidiol-Extrakt mit einem Öl vermischt werden. Dieses Öl wird als Trägeröl bezeichnet. Es gibt insgesamt 5 verschiedene Trägeröle auf dem Markt.

  • Olivenöl - Enthält sehr viele einfach ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien. Es hat einen leicht bitteren Geschmack und hält in der Regel 24 Monate.
  • Hanfsamenöl - Es handelt sich hier um ein Speiseöl, das mittels einer Kaltpressung aus den Hanfsamen entsteht. Das Öl enthält viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und hat einen leicht scharfen und bitteren Geschmack. Es ist ca. 15 Monate haltbar.
  • Sonnenblumenöl - Ein sehr preisgünstiges Öl mit einem neutralen Geschmack. Die Haltbarkeit liegt bei 12 Monaten.
  • Schwarzkümmelöl - Ist bekannt als natürliches Hilfsmittel bei Allergien. Es hat einen leicht pfeffrigen Geschmack mit einer Kreuzkümmel-Note. Die Haltbarkeit liegt bei 12 Monaten.
  • MCT-Öl - Dieses Öl wird aus Kokosöl gewonnen und ist geschmacksneutral. Das Öl ist gut bekömmlich und wird schnell vom Körper aufgenommen. Die Haltbarkeit beträgt 24 Monate.

Als Ausnahme von den Trägerölen gibt es CBD-Öle auch auf Wasserbasis. Hierbei wird das CBD-Extrakt mithilfe von Emulgatoren in dem Wasser gelöst.

Stellt man sich jetzt die Frage, welches Trägeröl das Beste ist, raten Experten zu einem Öl, das neutral schmeckt und schnell vom Körper aufgenommen wird. Zu empfehlen sind u.a. auch das Oliven- und das Hanfsamenöl.

Die Darreichungsgröße

CBD-Öl wird sowohl in 10 ml wie auch in 30 ml Flaschen angeboten. Je mehr Inhalt eine Flasche hat, umso mehr Cannabidiol bekommt man. Erwirbt man ein 5 % CBD-Öl, dann bekommt man bei einer 10 ml Flasche 500 mg des Wirkstoffes und bei einer 30 ml Flasche 1500 mg.

Vor- und Nachteile der 10 ml Flasche

VorteileNachteile
niedriger Preishöhere Kosten pro Milligramm CBD
kompakte Größeschneller aufgebraucht - Haltbarkeit
sorgt für mehr Verpackungsmüll

Vor- und Nachteile der 30 ml Flasche

VorteileNachteile
niedrigere Kosten pro Milligramm CBDhoher Preis
hält längernicht so kompakt
verursacht weniger Verpackungsmüll

Muss man CBD-ÖL regelmäßig nehmen, sollte man zu der größeren Flasche greifen, denn dies ist auf Dauer günstiger und sorgt auch für weniger Verpackungsmüll.

Art der Extraktion

Bei CBD-Ölen wird in drei verschiedene Extraktionen unterschieden:

  • Vollspektrum-Extrakt - Enthält weitere Cannabinoide, wie zum Beispiel CBDa, CBG, CBN sowie Terpene und Spuren von THC. Zusammen wird hier der Entourage-Effekt erzielt.
  • Breitbandspektrum-Extrakt - Enthält ebenfalls Terpene und andere Cannabinoide, jedoch kein THC. Der Entourage-Effekt ist geringer.
  • Isolat - Hierin sind bis zu 99,9 % reines CBD enthalten. Es kommt nicht zu einem Entourage-Effekt.

Möchte man von dem Entourage-Effekt profitieren, sollte man immer zu einem Vollspektrum-Extrakt greifen. Isolate haben den Vorteil, dass sie 0 % THC enthalten und daher Personen empfohlen werden, die aus persönlichen Gründen kein THC im Blut haben dürfen. Ein Breitbandspektrum-Extrakt wird man nur sehr selten bekommen. Es eignet sich u.a. sehr gut für empfindliche Tiere, wie zum Beispiel Katzen.

Die Extraktionsmethode

In der Regel werden CBD-Produkte mithilfe einer CO2-Extraktion, Erhitzung oder durch Lösungsmittel (Alkohol) gewonnen. Die CO2-Extraktion ist am schonendsten für die Umwelt und sollte daher bevorzugt werden. Bei dieser Form der Extraktion bleiben die wertvollen Inhalte enthalten und es bilden sich keine unerwünschten Rückstände im CBD-Öl.

Die CBD-Konzentration

CBD-Öle bekommt man in der Konzentration 5 %, 10 %, 15 % und 20 %. Als Einsteiger sollte man eher zu den Konzentrationen 5 % und 10 % greifen, denn die beiden anderen Varianten enthalten mehr Cannabidiol pro Tropfen und eignen sich eher für stärkere Beschwerden und Schmerzen. Daher gilt, je höher die Konzentration, umso mehr CBD ist in einem Tropfen Öl und umso weniger Tropfen muss man pro Tag konsumieren. Man kann also mit einer Konzentration von 5 % genauso viel erreichen wie mit einer Konzentration von 10 %, muss aber pro Tag doppelt so viel davon einnehmen. Somit spart die höhere Konzentration auf Dauer Geld und sie lässt sich auch bequemer einnehmen.

Die Qualität der Rohstoffe

Hanf gilt als Bioakkumulator, der beim Wachsen Substanzen aus dem Boden, der Luft und dem Wasser in sich aufnimmt. Dazu zählen sowohl die guten wie auch die schlechten. Somit hat die Umgebung, in der der Hanf angebaut wird, einen großen Einfluss auf die Qualität sowie die biologische Zusammensetzung des CBD-Öls. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das CBD-Öl aus einem ökologisch angebauten EU-Nutzhanf hergestellt wurde.

Welche Zertifikate und Laboranalysen wichtig sind

In Deutschland wird Cannabidiol kaum reguliert, daher gilt als Indikator für die Wirksamkeit und die Qualität des CBD-Produkts in erster Linie die Laboranalyse, die unter anderem vom TÜV durchgeführt wird. Ein seriöser Händler wird diese Analysen in seinem Shop veröffentlichen.

Der THC-Gehalt

Damit in Deutschland gekauftes CBD-Öl legal ist, muss der THC-Gehalt zwingend unter 0,2 % liegen. Vollspektrum CBD-Öle von seriösen Händlern halten in der Regel diesen Grenzwert ein, sodass man sich beim Kauf keine Sorgen machen muss. Auch bei Kauf von einem THC-freien CBD-Isolat ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite, wenn es um die Legalität des Produktes geht.

Erwirbt man CBD-Produkte in der Schweiz, dann ist jedoch Vorsicht geboten, denn dort liegt der legale Grenzwert von THC bei 1 %. CBD-Öle, die man in der Schweiz kauft und die dort legal sind, sind jedoch in Deutschland verboten.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Kann man einfach sagen, dass ein teures CBD-Öl gleich ein gutes CBD-Öl ist? Leider kann man es sich nicht so einfach machen. Allerdings ist ein sehr günstiges CBD-Öl meist auch ein Indikator für ein minderwertiges Produkt. Dies liegt daran, dass hochwertige CBD-Öle sehr kostenintensiv sind, was die Herstellung betrifft. Dies macht sich natürlich beim Preis für den Kunden bemerkbar. Des Weiteren muss auch der gute Service bezahlt werden. Jedoch sollte man bedenken, dass unseriöse Händler gerade dieses Denken ausnutzen und ihre minderwertigen Öle zu einem hohen Preis verkaufen. In einem solchen Fall wird die gute Qualität nur vorgegaukelt.

KonzentrationPreis in EuroPreis pro Milligramm
5 %24 bis 40 Euro4,8 bis 8 Cent pro Milligramm
10 %49 bis 65 Euro4,8 bis 6,5 Cent pro Milligramm
15 %69 bis 100 Euro4,6 bis 6,7 Cent pro Milligramm
20 %100 bis 130 Euro5 bis 6,5 Cent pro Milligramm

Erfahrungen und Bewertungen von anderen Nutzern

Nicht nur klinische Studien beweisen wie gut ein CBD-Öl ist. Man sollte sich in jedem Fall auch die Erfahrungsberichte von anderen Nutzern anschauen. So kann man viel über die Qualität des CBD-Öls erfahren. Des Weiteren erfährt man hier auch, ob der Händler bzw. der Online-Shop vertrauenswürdig ist, wie gut der Service ist und wie lange man auf die Lieferung warten muss.

Welche Gründe machen CBD-Öl so teuer?

Diese Frage stellt man sich unweigerlich beim Kauf - vor allen Dingen, wenn man die großen Preisunterschiede sieht. Man sollte jedoch bedenken, dass die Herstellung sehr viel Geld verschlingt. Zur Herstellung zählt hierbei nicht nur der Anbau, sondern auch die Extraktion, das Abfüllen und der Verkauf. Zudem müssen strenge Vorlagen erfüllt werden, die wiederum Geld kosten (Zertifikate, Laboranalysen usw.).

Für welches CBD-Öl sollte man sich entscheiden?

Kauft man das erste Mal ein CBD-Öl, stellt man sich zwangsläufig die Frage, ob man zu einem Vollspektrum oder zu einem Isolat greifen sollte. Des Weiteren kommen Fragen zur Konzentration oder zu dem Trägeröl auf. Hierbei gilt, man sollte sich in jedem Fall herantasten und aus diesem Grund für den Anfang lieber kleinere Gebinde kaufen. Hat man das passende CBD-Öl für sich gefunden, kann man immer noch zu größeren Darreichungsformen greifen.

Bekommt man CBD-Öl legal in Deutschland?

Sofern der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt, ist der Kauf in Deutschland von CBD-Öl immer legal. Des Weiteren sollte man mindestens 18 Jahre alt sein, wenn man CBD-Öle kaufen möchte. Hier gilt zu bedenken, dass THC in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und somit die Nutzung nicht legal ist.

Kann man CBD-Öl auch im Ausland erwerben?

Sicherlich ist dies möglich. Bei der Einfuhr nach Deutschland sollte man jedoch einen Blick auf den THC-Gehalt werfen. In Deutschland sind nur Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,2 % legal. Die Schweiz zum Beispiel erlaubt einen deutlich höheren THC-Gehalt, sodass das CBD-Öl in Deutschland illegal ist.

Muss man Rücksprache mit einem Arzt halten?

Nutzt man CBD-Öl das erste Mal, sollte man gerade wegen der möglichen Nebenwirkungen bzw. der Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt halten. Dieser kann Tipps zur Einnahme und zur Dosierung geben.

Zusammenfassung

CBD-Öle mit einem THC-Gehalt unter 0,2 % sind in Deutschland legal und gelten als Nahrungsergänzungsmittel, das man frei verkäuflich erwerben kann. Vor dem Kauf von CBD-Öl oder anderen CBD-Produkten sollte man sich jedoch umfassend informieren, auf was man zwingend achten sollte. Nutzt man CBD-Öle zum ersten Mal, sollte man sich an die Dosierung langsam herantasten und unter Umständen auch Rücksprache mit seinem Arzt halten.

Gesundheit / CBD-Öl
15.09.2020 · 16:12 Uhr
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