Caterpillar im Rückwärtsgang: Zollbelastungen und schwächelnde Nachfrage drücken Quartalsbilanz
Caterpillar, der bekannte Hersteller von Baumaschinen und Nutzfahrzeugen, steht vor Herausforderungen. Im zweiten Quartal des Jahres kämpfte der US-Konzern mit einer rückläufigen Nachfrage und den Auswirkungen der US-Zölle, die den Gewinn kräftig schrumpfen ließen. Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr mit Zollkosten von 1,3 bis 1,5 Milliarden US-Dollar.
Der Umsatz, der im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar sank, spiegelt die Schwierigkeiten wider, denen der Konzern gegenübersteht. Besonders ins Auge fällt das bereinigte Ergebnis je Aktie, das von 5,99 auf 4,72 Dollar zurückging und die Erwartungen der Analysten verfehlte. Insgesamt schmolz der Gewinn um nahezu 19 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Dollar.
Bekannt für seine markanten gelben Maschinen, bleibt Caterpillar ein bedeutender Indikator für die globale Wirtschaft. Die Produkte des Unternehmens sind weltweit in verschiedensten Segmenten wie Bau, Bergbau, Energie und Transport im Einsatz. Vor allem unter der Ägide der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump werden die wirtschaftlichen Ergebnisse des Unternehmens mit besonderem Interesse verfolgt.

