Butterpreise weiter im Sinkflug: Verbraucher dürfen aufatmen
Der Preisverfall im Buttermarkt setzt sich fort und erreicht ein neues Tief seit über zwei Jahren. Einzelhändler und Discounter reduzieren den Preis für ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter ihrer Eigenmarken in dieser Woche erneut um 10 Cent auf 1,39 Euro. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen auch andere Butterprodukte von Preissenkungen profitieren. Bereits im September hatten die Anbieter ihre Preisgestaltung zweimal angepasst.
Laut Marktexpertin Kerstin Keunecke von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft ist in Deutschland und der EU für den Herbst 2025 ein Anstieg der Milcherzeugung im Vergleich zum Vorjahr zu erwarten. Hierbei trifft das erweiterte Angebot auf eine teilweise gebremste Nachfrage. Zudem trägt der gesteigerte Fettgehalt in der Rohmilch zur Preisreduktion bei, da weniger fettarme Milch eine höhere Produktionsmenge für Butter erfordert.
In den letzten Jahren waren die Butterpreise von enormen Schwankungen geprägt. Im Sommer 2023 lag der Preis für das günstigste Päckchen Eigenmarken-Butter bei 1,39 Euro, bevor er im Oktober 2024 einen Höchststand von 2,39 Euro erreichte. Damit erreichte Butter einen historischen Preisgipfel. Seit Februar setzen sich die sinkenden Preisentwicklungen jedoch wieder fort.

