Bundesregierung verabschiedet Haushaltsplan für 2026: Investitionen in Infrastruktur und Sicherheit stehen im Fokus
Die Bundesregierung hat jüngst die Weichen für den Haushalt des Jahres 2026 gestellt. Das Kabinett billigte den Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der ein Ausgabenvolumen von 520,5 Milliarden Euro vorsieht.
Damit steigt das Budget um 3,5 Prozent gegenüber dem noch ausstehenden Haushalt für das laufende Jahr. Besonderes Augenmerk liegt auf neuen Schulden in Höhe von 174 Milliarden Euro. Über die Hälfte dieser Summe wird durch zwei Sondervermögen abgedeckt, die gezielt in die Infrastruktur und die Bundeswehr fließen sollen.
Das Kabinett hebt Investitionen in Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Modernisierung des Landes als zentrale Prioritäten im Etat hervor. Gleichzeitig wird ein verstärkter Fokus auf die äußere und innere Sicherheit gelegt.
Allerdings weist die Finanzplanung für die Jahre 2027 bis 2029 eine Finanzierungslücke von 172 Milliarden Euro auf und stellt somit künftige Herausforderungen dar.

