Bundesregierung stellt Weichen für Zukunft ohne Kohlestrom
Im Zeichen des Fortschritts und des dringlichen Klimaschutzes hat Ricarda Lang, die Vorstandsvorsitzende der Grünen, die jüngste Strategie des bundesdeutschen Kabinetts zur Energieversorgung gelobt. Als richtungsweisend bezeichnete sie den Plan der Ampel-Regierung, die mit der neuen Konzeption zur Errichtung von wasserstofffähigen Gaskraftwerken den technologischen Grundstein für das Ziel legt, bis zum Jahr 2030 die Stromerzeugung aus Kohle vollständig aufzugeben.
Lang hebt hervor, dass der kritische Wendepunkt in der Energiepolitik – der Abschied von der Kohleverstromung – Hand in Hand gehen muss mit dem verstärkten Einsatz von Wasserstoff und dem Ausbau erneuerbarer Energieträger. Dieses ambitionierte Vorhaben wurde nach intensiven Diskussionen unter Federführung von Bundeskanzler Olaf Scholz und seinen Kabinettskollegen, Wirtschaftsminister Robert Habeck sowie Finanzminister Christian Lindner, auf den Weg gebracht.
Das Kernelement der beschlossenen Energiestrategie besteht darin, dass nach dem Übergang zu einem Energiemix, der vorrangig auf erneuerbare Quellen setzt, Wasserstoff-Gaskraftwerke als Back-up dienen sollen, um Engpässe zu vermeiden. Diese sollen insbesondere in Zeiten greifen, in denen weder Wind noch Sonne ausreichend Energie für die Deckung der Stromnachfrage bereitstellen können. Mit dieser zukunftsorientierten Ausrichtung betritt Deutschland ein neues Kapitel in der Geschichte der Energiepolitik, welche nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Weichen stellt. (eulerpool-AFX)

