Botschaftsschließungen in Teheran: Großbritannien und Schweiz ziehen Personal ab
Großbritannien und die Schweiz haben verkündet, ihre Botschaften in Teheran vorübergehend zu schließen. Diese Entscheidung fiel im Kontext des anhaltenden Konflikts zwischen dem Iran und Israel.
Das britische Außenministerium äußerte Bedenken hinsichtlich einer möglichen Eskalation der Sicherheitslage und hat daher beschlossen, das Botschaftspersonal aus dem Iran abzuziehen. Die diplomatischen Tätigkeiten werden nun zunächst aus der Ferne weitergeführt.
Auch das Schweizer Außenministerium hat reagiert und erklärt, dass das Personal angesichts der intensiven militärischen Auseinandersetzungen und der instabilen Lage bereits ausgeflogen wurde. Eine Rückkehr werde geprüft, sobald die Gegebenheiten dies sicher zulassen.
Trotz der Schließung der Botschaft bleibt die Schweiz ihren Verpflichtungen als Schutzmacht der USA treu und bemüht sich weiterhin um die Aufrechterhaltung der diplomatischen Kommunikation zwischen den USA und dem Iran. Seit 1980 übernimmt die Schweiz diese Rolle und bietet Unterstützung für im Iran lebende oder reisende US-Bürger.
Gleichzeitig ruft die Schweiz alle beteiligten Parteien zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf, um eine Eskalation der Krise zu verhindern.

