Blauer Ammoniak: BASF und Yara verabschieden sich von US-Gemeinschaftsprojekt
Die Aktienkurse von BASF und Yara haben am Dienstag merklich zugelegt, nachdem die Beendigung eines gemeinsamen Projekts zur Produktion von blauem Ammoniak an der US-Golfküste angekündigt wurde. Diese Anlage sollte durch Kohlenstoffabscheidung und -speicherung einen geringen CO2-Fußabdruck erreichen.
Im Dax verzeichnete BASF zuletzt ein Plus von 0,9 Prozent, was den Aktienkurs auf 47,76 Euro anhob. Yara konnte an der Börse in Oslo sogar um beachtliche 4,5 Prozent zulegen, was einem Kurs von 388,80 norwegischen Kronen entspricht.
Marktbeobachter kommentierten, dass das Projektansinnen einer kohlenstoffarmen Produktionsanlage möglicherweise nicht das erhoffte Potenzial verwirklichen konnte. Durch die Kursgewinne der beiden Unternehmen spiegeln sich die positiven Markterwartungen trotz des Projektendes wider. Die Aktienhändler sehen dies als eine Chance, die Energiezukunft nachhaltig zu gestalten, auch wenn der konkrete Plan einer Neuausrichtung bedarf.

