Blasse Quoten für Welpen-Mafia-Doku bei ProSieben

Tierschutz-Creator Nathan Goldblat nahm sich vor, in Rumänien das System hinter Tötungsstationen aufzudecken.
ProSieben hat am Mittwoch, 15. April, eine Dokumentation unter dem Titel Die Hunde-Mafia gezeigt. Tierschutz-Creator Nathan Goldblat nahm sich vor, in Rumänien das System hinter Tötungsstationen aufzudecken. Er organisierte Hunderettungen mit Influencerinnen und Influencern und sprach vor EU-Repräsentanten in Brüssel. Gemeinsam mit Creators, Promis, Tierschutzorganisationen und allen Unterstützern versucht Nathan die Öffentlichkeit zu mobilisieren, um Rumänien und die EU zum Handeln zu bewegen und auf die Einhaltung bestehender EU-Konventionen zum Tierwohl zu drängen.
Für hohe Sehbeteiligungen sorgte dieser durchaus honorige Ansatz allerdings nicht. Folglich konnte man nur klar unterdurchschnittliche Resultate auffahren, die bei 0,13 Millionen Interessierten aus der wichtigen Zielgruppe lagen und den Prozentanteil auf schmale 4,0 Prozent setzten - ein Ergebnis, das auf dem schlechten Niveau der anderen Reportagen in den letzten Wochen lag. Insgesamt wurden bloß 0,42 Millionen zu ganz niedrigen 2,2 Prozent aufgebracht. Anzumerken ist, dass es sich um eine gekürzte Version handelte und die ursprüngliche Folgen-Splittung nochmal Nachts lief - dies allerdings mit ebenfalls sehr dürftiger Ausbeute bei anfangs 4,1 Zielgruppen-Prozent (0,04 Millionen) um 00.47 Uhr. Im weiteren Verlauf nach 01.00 Uhr donnerte man dann sogar in den nicht mehr messbaren Bereich von 0,0 Prozent.
Auch nicht wirklich erfreulich die Primetime von Schwester Sat.1: Dort performte die zweite Ausgabe Promi Taste nach einem schon schlechten Vorwochen-Debüt weiter behäbig. Bei den 14-49-jährigen interessierten sich zum Primetime-Start erneut bloß 5,8 Prozent durch 0,19 Millionen - damit bleibt der Ableger zunächst eine Enttäuschung. Insgesamt kam die Koch-Sendung in einen schlechten Bereich von 3,8 Prozent ob 0,71 Millionen - es wird sich herausstellen, ob durch Nachgewichtungen noch ein paar Quäntchen rausgeholt werden können. Zwei frische Folgen von Ein Hof zum Verlieben lieferten am Vorabend übrigens abermals üble Marktanteile von 2,1 und 2,4 Zielgruppen-Prozent (höchstens 0,04 Millionen). Insgesamt sahen maximal 0,35 Millionen zu mageren 2,7 Prozent zu. Es wird ganz schwer für die Sendergruppe, das alles als Erfolg zu verkaufen, objektiv betrachtet kann eine Verlängerung zum aktuellen Zeitpunkt nicht in Frage kommen.

