Lena Dunham 'wirklich aufgeregt' über Optionen zur Familiengründung
(BANG) - Lena Dunham ist "wirklich aufgeregt", wenn es darum geht, einen Weg zu finden, eine eigene Familie zu gründen.
Die 'Girls'-Schöpferin, die 2021 den Musiker Luis Felber heiratete, hatte bereits zuvor öffentlich gemacht, dass sie sich nach jahrelangem Kampf mit Endometriose einer Hysterektomie unterzogen hat. Rückblickend erklärte sie, dass sie sich zunächst kaum damit auseinandergesetzt habe. Der Eingriff bedeutete jedoch, dass sie selbst kein Kind austragen kann – dieser Gedanke habe sie erst nach der Operation eingeholt.
Nachdem sie um das trauerte, "was hätte sein können", schöpfte Lena neuen Mut aus den Geschichten anderer. In der Sendung 'Today' schilderte sie: "Viele Träume sind zu Ende gegangen. In dem Moment waren meine Schmerzen so überwältigend, dass ich diese anderen Gedanken beiseitegeschoben habe." Erst nach der Operation habe die Schauspielerin begonnen, die Tragweite zu spüren. "Manche Menschen träumen nicht davon, Mutter zu sein, aber ich habe es getan, und es war ein großer Teil meiner Identität, dass ich es eines Tages auf diese Weise tun würde", gestand sie.
Gleichzeitig habe sich ihr Blick verändert. "Das Erstaunliche ist, dass ich seitdem so viele Menschen getroffen habe, die ihre Familien auf ganz unterschiedliche Weise aufgebaut haben", erzählte Lena. "Ich bin jetzt wirklich aufgeregt – egal, wie es passiert, ich werde einfach unglaublich dankbar sein."
Die 39-Jährige wurde an dem Tag, an dem sie die Ärzte um die Operation bat, von ihrer Mutter begleitet. Deren "volle Unterstützung" habe vieles "klarer" gemacht. Ihre Mutter habe sofort erkannt, wie sehr Lena litt, und signalisierte ihr, dass es so nicht weitergehen könne. "Es ist interessant, weil es oft so dargestellt wird, als würde man sich dafür entscheiden. Aber wenn man 24 Stunden am Tag Schmerzen hat, ist es keine wirkliche Wahl – so kann niemand leben", enthüllte die Darstellerin. Besonders belastend sei für sie ein anderer Punkt: "Was mir das Herz bricht, ist, dass so viele Menschen so leben, weil sich die Diagnose von Endometriose im Durchschnitt um zehn Jahre verzögert."


