Modifizierte Edition: Wird «Kampf der RealityAllstars» zum Erfolg?

Viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten zurück an den Starstrand.
Am gestrigen Mittwoch, den 15. April 2026 um 20.15 Uhr wurde bei RTLZWEI die erste Allstars-Edition von Kampf der Realitystars zu Wasser gelassen. 24 bekannte Gesichter kehren an den Star-Strand in Thailand zurück und kämpfen um bis zu 50.000 Euro und den Titel "RealityAllstar 2026". Moderatorin Arabella Kiesbauer fühlt den Realitystars bei der "Stunde der Wahrheit" auf den Zahn. Konnte der Auftakt zur Spezial-Staffel die Einschaltimpulse nun steigern?
Zum Start ging es nun etwas enttäuschender Weise eher in die entgegengesetzte Richtung. Konkret beliefen sich die Ergebnisse auf weiter nachgelassene 5,8 Prozent mit Bezug zu den Umworbenen, von denen zunächst nur 0,20 Millionen zuschalteten. Diese Resultate liegen zwar noch etwas über dem Senderschnitt, von der früheren linearen Zugkraft ist aber nicht mehr allzu viel übrig. In den letzten beiden Jahren stieg man mit 0,25 Millionen und 6,4 Prozent ein, womit man sich auch schon deutlich von der Zweistelligkeit entfernte. Von den Älteren waren derweil magere 3,0 Prozent (0,63 Millionen) zugegen. Die zweite Ausgabe brachte es anschließend auf gleichbleibende 5,7 Prozent zu 0,21 Millionen Zuschauenden aus der Zielgruppe. Wichtig bleibt für die Reality natürlich die Verlagerung ins Streaming, hier wird man demnächst sehen, ob ein Aufschlag bei den Programm-Marken gelingt.
Die Daytime bestückte RTLZWEI derweil unter anderem mit Berlin – Tag und Nacht. Die Trash-Soap verlief akzeptabel: Marktwerte von 4,8 Prozent wurden aufgewiesen - das lag wieder etwas über dem zuletzt beobachteten Niveau von um die drei Prozent. Die Zielgruppen-Reichweiten bewegten sich bei 0,11 Millionen - ein sehr ausbaufähiges Level, das heutzutage zur Daytime schon langt für d'accord gehende Prozent-Relationen. Insgesamt lief es gewohnt mickrig mit 1,3 Prozent (0,22 Millionen). Eine frische Hartz und Herzlich-Folge lieferte zuvor übrigens einen noch höheren Marktanteil mit klar soliden 6,0 Zielgruppen-Prozent (0,09 Millionen) um 18.00 Uhr.

