Bitcoin noch weit entfernt von einem echten Angebotsschock, erklärt Analyst
Gemäß einem aktuellen CryptoQuant Quicktake-Beitrag von Mitarbeiter Carmelo Aleman ist Bitcoin (BTC) „noch weit von einem echten Angebotsschock entfernt“. Der Analyst zitierte verschiedene On-Chain-Metriken, um zu argumentieren, dass trotz der sinkenden Reserven auf Börsen die führende Kryptowährung in naher Zukunft wahrscheinlich nicht mit echter Angebotssknappheit konfrontiert sein wird.
Bitcoin Angebotsschock? Noch nicht ganz
Seit dem 21. April handelt BTC in einer engen Spanne zwischen $91,500 und $95,800 und bietet nur wenige Signale hinsichtlich der nächsten Kursrichtung. Obwohl einige Analysten wiederholt einen potenziellen Angebotsschock hervorgehoben haben, der den Preis von Bitcoin deutlich höher treiben könnte, bietet Aleman's Analyse einen vorsichtigeren Ausblick.
Laut Aleman sind die BTC-Reserven auf zentralisierten Börsen (CEXs) im letzten Jahr stetig gesunken. Konkret sanken die Reserven von 2.942.077 BTC am 11. November auf 2.490.318 BTC bis zum 28. April, was einen Rückgang von 15,35% in nur fünf Monaten markiert.
In der gleichen Zeitspanne ist die Realisierte Kapitalisierung von Bitcoin - eine Metrik, die den Gesamtwert von BTC basierend auf dem Preis berechnet, zu dem jede Münze zuletzt bewegt wurde - von 669,32 Milliarden $ auf 883,03 Milliarden $ gestiegen. Dies spiegelt einen Anstieg des tatsächlich im Bitcoin-Netzwerk investierten Kapitals wider, anstatt nur der Marktspekulation.
Aleman erklärt, dass, da BTC „teurer“ wird, ein Kauf von ungefähr 500.000 BTC zu den aktuellen Preisen den Preis der Kryptowährung auf 130.000 $ bis 140.000 $ treiben könnte. However, he cautions that such a scenario would likely trigger significant selling pressure from miners. Er fügt hinzu:
This behavior could counteract the decline in exchange reserves, since historically, miners tend to sell more as the price goes up. So even if reserves keep falling, a price surge would likely encourage enough selling to partially offset that drop.
Der Analyst schlussfolgert, dass ein echter Angebotsschock in diesem Marktzyklus unwahrscheinlich ist, es sei denn, Bitcoin sieht einen massiven Kapitalzufluss, genug um die Realisierte Kapitalisierung auf das Drei- oder Vierfache seines aktuellen Niveaus zu steigern.
Technische Faktoren deuten auf BTC-Ausbruch hin
Trotz der geringen Wahrscheinlichkeit einer angebotsgetriebenen Rallye ist für das führende digitale Asset nicht alles verloren. Mehrere technische Indikatoren deuten auf eine bevorstehende bullish Rallye für die Kryptowährung hin.
Insbesondere hat der wöchentliche Relative-Stärke-Index (RSI) von Bitcoin kürzlich einen langbestehenden Abwärtstrend durchbrochen, was auf eine potenzielle Verschiebung des Momentums hindeutet. Diese Entwicklung könnte BTC helfen, in den kommenden Wochen wieder die 100.000 $-Marke zu erreichen.
Darüber hinaus zeigen aktuelle On-Chain-Daten, dass kurzfristige Inhaber davon absehen, ihre BTC zu verkaufen – selbst bei Verlust –, was auf ein wachsendes Vertrauen der Investoren und eine potenzielle bullish Umkehr hindeuten könnte. Zum Redaktionszeitpunkt wird BTC bei $94,374 gehandelt, ein Rückgang von 0,4% in den letzten 24 Stunden.

