Bitcoin im Strudel der Zinsfantasien: Kursanstieg verpufft schnell
Der Bitcoin setzt seine Talfahrt auch zu Wochenbeginn fort. Nachdem die älteste Kryptowährung bereits am Wochenende erhebliche Verluste erlitten hatte, sank ihr Wert am Montagmorgen auf der Plattform Bitstamp knapp unter die Marke von 112.000 Dollar. Noch am Sonntag überschritt der Bitcoin kurzfristig die Hürde von 115.000 Dollar.
Grund für die zwischenzeitliche Kurserholung war eine Rede des US-Notenbankchefs Jerome Powell, die Hoffnungen auf eine Zinssenkung in den USA weckte. Am Freitag schoss der Bitcoin-Preis in die Höhe, angefeuert durch Powells Hinweise auf mögliche Risiken für den US-Arbeitsmarkt und die daraus resultierenden Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung im September. Solche Aussichten erhöhen generell die Attraktivität von Kryptowährungen, da sie keine traditionellen Zinsausschüttungen bieten.
Doch trotz der optimistischen Stimmung am Freitag begann der Bitcoin bereits am Samstag seinen Sinkflug und verlor weiter an Wert. Damit entfernt sich die Kryptowährung wieder von ihrem jüngsten Höchststand, den sie Mitte des Monats mit über 124.000 Dollar erreichte.

