Bitcoin erklimmt historische Höhen: Ein Spiel mit Risiko und Ertrag
Der Bitcoin hat mit dem jüngsten Kurssprung die beeindruckende Marke von 112.000 US-Dollar überschritten und heizt damit die Diskussionen über Kryptowährungen weiter an. Laut Marktanalyst Timo Emden treibt die vage Hoffnung auf künftige regulatorische Lockerungen in den USA die Anleger zu neuen Höhenflügen. Diese Entwicklungen unterstreichen die zentrale Rolle, die Bitcoin und ähnliche Währungen unter der Administration von US-Präsident Donald Trump zu spielen scheinen, vor allem da der US-Senat aktuell eine Regulierung von Kryptowerten debattiert.
Sollte der Aufwärtstrend anhalten, könnten optimistische Investoren gar die psychologisch entscheidende Grenze von 120.000 US-Dollar ins Visier nehmen, prognostiziert der Experte. Der Abbau von regulatorischen Hürden sei allerdings ein zweischneidiges Schwert, mahnt er, da dieser nicht nur Chancen, sondern auch gewisse Risiken birgt.
Dieser jüngste Zuwachs folgt einem weiteren Kurssprung zur Wochenmitte, als Bitcoin die Schwelle von 110.000 US-Dollar überschritt und damit den bisherigen Rekord übertraf, der bei Trumps Amtsantritt im Januar erreicht wurde. Seit der Wahl Anfang November verzeichnete der Bitcoin einen beeindruckenden Anstieg von über 60 Prozent, trotz zwischenzeitlicher Rückschläge im März und April, die durch Trumps umstrittene Zollpolitik verursacht wurden.

