Bitcoin-Bullenmarkt im Anmarsch: Allzeithoch bis Ende 2026 in Sicht

Der Wert von Bitcoin im Vergleich zu Gold hat einen der niedrigsten Stände in der Geschichte erreicht – ein Signal, das historisch gesehen oft in der Nähe von bedeutenden Markttiefs aufgetreten ist.
Ein Muster, das Beachtung verdient
Der Krypto-Analyst Michael van de Poppe beobachtet, dass Bitcoin auf dem Weg zu neuen Allzeithochs ist. Er hebt die Beziehung zwischen Bitcoin und Gold hervor. Wenn Gold stark anzieht, hinkt Bitcoin oft hinterher. Sobald Gold jedoch seinen Höhepunkt erreicht, neigt Bitcoin dazu, aufzuholen und sogar darüber hinauszugehen. Van de Poppe argumentiert, dass diese Rotation bereits im Gange sein könnte.
Seine Einschätzung basiert nicht nur auf einem einzelnen Indikator. Das Sharpe-Verhältnis, ein Maß für die Rendite im Verhältnis zum Risiko, liegt derzeit auf einem Niveau, das den vergangenen Bärenmarkt-Tiefs von 2015, 2018 und 2022 ähnelt.
Jede dieser Phasen wurde von erheblichen Preissteigerungen gefolgt. Basierend auf diesem Muster glaubt van de Poppe, dass Bitcoin derzeit unterbewertet ist und ein starkes Risiko-Rendite-Verhältnis für langfristige Investoren bietet. Kurzfristige Rückgänge seien möglich, aber die Gesamtstruktur des Marktes deute auf höhere Kurse hin.
Wichtige Kursmarken im Blick
Bitcoin erreichte kürzlich ein 12-Wochen-Hoch, bevor es zu einem Rücksetzer kam. Derzeit versucht es, sich über der Marke von $77.000 zu halten. Laut van de Poppe ist $79.000 die entscheidende Widerstandslinie.
Ein klarer Durchbruch darüber könnte den Weg für eine Bewegung zwischen $86.000 und $95.000 ebnen. Von dort aus wird $110.000 zum nächsten Ziel innerhalb eines sechsmonatigen Zeitraums.
Auf der Unterseite ist $73.500 die Marke, die es zu beobachten gilt. Wenn diese Unterstützung hält, bleibt der Aufwärtstrend intakt. Sollte sie brechen, könnte es zu einem tieferen Test kommen, bevor ein erneuter Anstieg erfolgt.
Berichten zufolge fiel Bitcoin im Februar nahe an $60.000, bevor es sich scharf erholte – eine Bewegung, die viele Händler überraschte. Solche Erholungen gegen die vorherrschende negative Stimmung sind in vergangenen Zyklen nicht ungewöhnlich.
Ein großes Ziel für das Jahresende
Die langfristige Prognose zieht die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Van de Poppe sieht Bitcoin bis Ende 2026 zwischen $150.000 und $160.000 erreichen – ein Niveau, das neue Allzeithochs darstellen würde.
Er stützt diese Projektion auf das historische Zyklusverhalten, das innerhalb von drei Monaten nach einem bestätigten Tiefpunkt Gewinne von 30% bis 50% gezeigt hat.
Ob dieses Tief bereits erreicht ist, bleibt eine offene Frage. Doch für van de Poppe häufen sich die Signale in eine Richtung.

