Binance erzielt bedeutenden rechtlichen Sieg: US-Gericht weist Anti-Terrorismus-Klage ab

Binance hat bekannt gegeben, dass ein US-Bundesgericht im Southern District von New York alle gegen das Unternehmen erhobenen Ansprüche im Rahmen des Anti-Terrorismus-Gesetzes (ATA) abgewiesen hat. Eleanor Hughes, die Chefjustiziarin von Binance, erklärte, dass diese Entscheidung eine vollständige Widerlegung aller falschen Anschuldigungen darstellt.
Die Klage wurde von 535 Klägern eingereicht, die behaupteten, die weltweit größte Kryptowährungsbörse habe materielle Unterstützung im Zusammenhang mit 64 Terroranschlägen geleistet. Das Gericht und Richterin Jeannette Vargas wiesen die Zivilklage gegen die Börse und ihren ehemaligen CEO Changpeng Zhao ab, da die Kläger keine ihrer zentralen Behauptungen nachweisen konnten.
„The court has unambiguously rejected the false and damaging narrative that Binance assisted terrorists. We have always maintained that these claims were without merit, and today’s ruling confirms that. We will continue to defend ourselves aggressively against any litigation or reporting that misrepresents who we are and how we operate,“ kommentierte Hughes.
Die Kläger haben nun 60 Tage Zeit, um eine geänderte Klage einzureichen. Binance zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass keine geänderte Klage die grundlegenden Mängel beheben kann, die das Gericht identifiziert hat, da die zugrunde liegenden Ansprüche gründlich geprüft und abgelehnt wurden.
In einem separaten, aber leicht verwandten Fall forderten 11 US-Demokratische Senatoren unter der Leitung von Richard Blumenthal das US-Justizministerium und das Finanzministerium auf, Binance wegen angeblicher Transaktionen in Höhe von $1,7 Milliarden mit Iran-verbundenen Entitäten zu untersuchen. Die Börse wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und betonte, dass sie weltweit über 1.500 Spezialisten zur Stärkung ihres robusten Compliance-Programms beschäftigt.

