Bill Gates bereut Treffen mit Epstein: 'Ein dummer Fehler'

In einem kürzlich geführten Interview reflektierte Microsoft-Mitbegründer Bill Gates über seine Vergangenheit und gestand, dass die Treffen mit dem mittlerweile verstorbenen Jeffrey Epstein ein 'Fehler' gewesen seien. Gates bezeichnete es als 'dumm', Zeit mit dem wegen Sexualdelikten verurteilten Epstein verbracht zu haben. Er fügte hinzu, dass er einer von vielen sei, die bereuen, Epstein jemals kennengelernt zu haben.
Neue Dokumente des US-Justizministeriums, die kürzlich veröffentlicht wurden, enthalten unter anderem einen unveröffentlichten E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der auf Epsteins Konto gefunden wurde und sich an Gates zu richten scheint. Dieser Entwurf thematisiert Konflikte zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte geschäftliche Vorhaben. Zudem sind unbelegte Vorwürfe enthalten, darunter angebliche Bitten an Epstein, E-Mails mit pikanten Details zu löschen. Allerdings gibt es hierfür keinerlei Beweise, und die Erwähnung in den Akten weist noch nicht auf ein Fehlverhalten hin.
Gates betonte, dass die Treffen rein den Zweck gehabt hätten, Spenden für die globale Gesundheit zu gewinnen. Epstein, der Zugang zu einem Netzwerk reicher Individuen gehabt habe, sollte helfen, diese für wohltätige Zwecke zu mobilisieren. Diesen Grund hatte Gates bereits in der Vergangenheit mehrfach genannt.
Gates stellte klar, dass er nie auf Epsteins berüchtigter Privatinsel war, die als Dreh- und Angelpunkt des Missbrauchsrings galt. Auch habe er nie Frauen getroffen, die im Zusammenhang mit Epsteins Verbrechen stehen.
Der berüchtigte Multimillionär Epstein hatte über Jahre hinweg einen großen Missbrauchsring unterhalten, dem zahlreiche junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. 2019 verstarb Epstein im Gefängnis im Alter von 66 Jahren, bevor ein weiterer Prozess stattfinden konnte.

