Beginnt Chainalinks (LINK) Angebotsschock? 15 Millionen Token verschwinden in 30 Tagen von Börsen

Chainlink (LINK) hat in den letzten 30 Tagen fast 30% verloren, inklusive einem frischen Rückgang von 8% allein in den letzten 24 Stunden.
Die neuesten Daten deuten jedoch darauf hin, dass der Token möglicherweise stillschweigend in eine seiner stärksten Akkumulationsphasen der jüngsten Vergangenheit eintritt.
Starkes Akkumulationssignal
In den letzten 30 Tagen hat CryptoQuant festgestellt, dass mehr als 15 Millionen LINK zentralisierte Börsen verlassen haben. Wenn man auf den Jahresbeginn zurückblickt, wird das Muster noch bedeutungsvoller. Interessanterweise sind die Börsenbestände von über 180 Millionen LINK auf heute etwa 146 Millionen gesunken.
Das bedeutet, dass rund 34 Millionen Token in private Verwahrung, Staking oder andere Nicht-Börsen-Adressen gezogen wurden. Praktisch gesehen ist der Anteil des LINK-Angebots, der an Börsen sitzt, dieses Jahr von etwa 18% auf 15% gesunken. Dies ist eine überraschend große Verschiebung in relativ kurzer Zeit.
Niedrigere Börsenbestände bedeuten normalerweise eine geringere verfügbare Verkaufsseiten-Liquidität. Wenn Inhaber Token von Börsen abziehen, bedeutet das in der Regel, dass sie nicht planen, diese sofort zu verkaufen. Starke Zuflüsse zurück zu den Börsen haben sich sehr oft mit lokalen Preisspitzen gedeckt, da Händler Münzen zurückbringen, um zu verkaufen oder Gewinne mitzunehmen. Der aktuelle Trend ist das Gegenteil.
LINK erlebt ausgeprägte Abflüsse. Dies garantiert zwar keine Rallye, signalisiert jedoch ein versorgungsbedingtes Auspressen, wenn die Nachfrage stabil bleibt. Mit LINKs wachsender Rolle im Cross-Chain-Datenfluss und Staking, das weiterhin expandiert, sieht dieses Setup wie eine konstruktive mittelfristige Struktur aus, auch wenn die kurzfristige Volatilität bestehen bleibt.
Gelegenheit?
Nach einem unsteten Oktober wird LINK derzeit nahe bei $16,1 gehandelt, aber der Kryptoanalyst Ali Martinez erklärte, dass, wenn das Krypto-Asset in naher Zukunft auf $15 zurückfällt, dieser Rückgang sich als "goldener Kaufbereich" herausstellen könnte, bevor eine viel größere Bewegung nach oben einsetzt. Dieser Bereich hat historisch als starke Unterstützung gedient, wo große Akteure akkumulieren. Sollte LINK dort erneut eintauchen, glaubt Martinez, dass dies die Bühne für einen späteren Ausbruch bereiten könnte, der in Richtung des $100-Ziels drängt, das er erwartet.
Sogar Alphractal-Gründer Joao Wedson sagte, dass der aktuelle Verkauf in LINK tatsächlich konstruktiv sein könnte. Er argumentierte kürzlich, dass dies der letzte lokale Reset vor einem größeren Aufwärtstrend sein könnte. Wedson erklärte, dass der Buy/Sell Pressure Delta im negativen Bereich typischerweise widerspiegelt, dass starke Hände das Angebot absorbieren. Historisch gesehen war der Fall der Anlage unter wichtige gleitende Durchschnitte eher eine solide Einstiegszone als ein Zeichen für Schwäche. Er fügte hinzu, dass eine starke Aufwärtsbewegung bis zum Jahresende weiterhin fest im Bereich des Möglichen liegt.

