Auswärtiges Amt hebt Israel auf höchste Warnstufe
Nach den jüngsten Eskalationen zwischen Israel und dem Iran hat das Auswärtige Amt die vollständige Reisewarnung für Israel ausgesprochen. Die bisherige Warnung, die Bereiche im Norden und um den Gazastreifen umfasste, wurde nun auf das gesamte Land ausgedehnt. Im Internet wurde die Anpassung der Hinweise von Seiten des Ministeriums publik gemacht, mit der ausdrücklichen Warnung, dass in Israel jederzeit mit Drohnenangriffen und Raketenbeschuss zu rechnen sei.
Bislang galt die Warnung nur für bestimmte Regionen, während von Reisen in andere Teile des Landes abgeraten wurde. Inzwischen wird das ganze Land als risikobehaftet eingeschätzt. Israel hat für alle Landesteile den Ausnahmezustand ausgerufen, und es wird empfohlen, sich in sicheren, geschlossenen Räumen aufzuhalten. Zuvor hatte das Ministerium bereits auf die potenzielle Gefahr einer signifikanten Eskalation in der Region hingewiesen.
Zurzeit gibt es weltweit 18 Länder, für die eine Reisewarnung besteht. Dazu zählen unter anderem die Ukraine, Afghanistan und Libyen. In anderen Ländern wie Russland oder Ägypten gibt es Teilreisewarnungen. Für Reisende bedeutet die neue Einstufung eine Erleichterung bei der Stornierung von Flügen, wenngleich es sich nicht um ein absolutes Reiseverbot handelt.

