Außenminister vertagt China-Reise aufgrund unzureichender Planung
Die mit Spannung erwartete Reise von Außenminister Johann Wadephul nach China muss verschoben werden. Die Reisestrapazen waren für Montag und Dienstag vorgesehen, doch das Auswärtige Amt sah sich gezwungen, den Besuch zu vertagen. Die Sprecherin des Ministeriums führte an, dass die chinesische Regierung lediglich das Treffen mit Außenminister Wang Yi als festen Termin angeboten habe.
Weitere relevante Gesprächstermine, die für eine umfassende diplomatische Reise unabdingbar sind, hätten gefehlt. In diplomatischen Kreisen gilt es als unerlässlich, während solcher Reisen ein umfangreiches Programm durchzuführen. Dies solle sowohl der bilateralen Beziehung zugutekommen als auch den Interessen beider Länder dienen. Noch offen bleibt, wann die aufgeschobene Reise nachgeholt wird. Mit der Vertagung der Reise zeigt sich ein weiteres Mal die Komplexität der deutsch-chinesischen Beziehungen, die stets ein hohes Maß an Planung erfordern.

