Aus einer Idee wurde eine Bewegung
Bayerische Gartenkultur zwischen Dennenlohe, Furth im Wald und Ellwangen
Dennenlohe, 24.01.2026 (lifePR) - Manche Gärten verändern nicht nur Landschaften, sondern Denkweisen. Sie säen Ideen, die weiterwachsen – leise, beständig, über Jahre hinweg. So begann vor rund fünfzehn Jahren im Schlosspark Dennenlohe eine Vision, aus der heute der Verband Bayerischer Gärten hervorgegangen ist.
Dennenlohe, mit seiner tiefen Verwurzelung in historischer Gartenkunst und zeitgemäßer Gestaltung, wurde zum Ausgangspunkt eines Netzwerks, das Gärten nicht isoliert betrachtet, sondern als kulturelle, ökologische und emotionale Räume versteht. Was dort als Austausch unter Gleichgesinnten begann, entwickelte sich über anderthalb Jahrzehnte zu einer Bewegung für bayerische Gartenkultur – offen, lebendig und zukunftsorientiert. Sabine von Süsskind, Präsidentin und Initiatorin des Gartennetzes freut sich über die rege Zusammenarbeit der Gärten und Landesgartenschauen.
Der Verband Bayerischer Gärten verbindet seither sehr unterschiedliche touristische Gartenräume, geeint durch eine gemeinsame Haltung: Respekt vor der Natur, Liebe zur Gestaltung und das Wissen, dass ein guter Garten Zeit braucht. Zeit zum Wachsen. Zeit zum Reifen. Zeit zum Erzählen.
Ein besonders poetisches Kapitel dieser Entwicklung fand sich 2025 im Lucie-Pückler-Garten auf der Landesgartenschau Furth im Wald. Inspiriert vom Geist der großen Gartenkünstlerin Lucie Gräfin von Pückler-Muskau, die 15 Jahre auf Schloss Dennenlohe lebte, entfaltet sich hier eine Landschaft, die nicht beeindrucken will, sondern berührt. Sanfte Übergänge, bewusste Blickachsen und eine fast selbstverständliche Harmonie zwischen Mensch und Natur machen diesen Garten zu einem Ort der inneren Ruhe – und zu einem lebendigen Ausdruck der Verbandsphilosophie.
Während Furth im Wald die leise, kontemplative Seite der Gartenkunst zeigt, öffnet die Landesgartenschau in Ellwangen ab April 2026 den Blick nach vorn. Hier begegnen sich Tradition und Gegenwart, naturnahe Pflanzungen und moderne Gestaltung, ökologische Verantwortung und sinnliche Schönheit. Die Gärten der Landesgartenschau sind Orte der Begegnung – nicht nur für Besucher, sondern auch für Ideen, die weitergetragen werden.
In den vergangenen 15 Jahren hat sich der Verband Bayerischer Gärten von einer Initiative zu einer festen Stimme für Gartenkultur entwickelt. Er vernetzt private und öffentliche Gärten, historische Parks und zeitgenössische Anlagen, große Landschaftsräume und intime Gartenbilder. Immer mit dem Ziel, Garten als kulturelles Gut sichtbar zu machen – und als Antwort auf eine Zeit, die nach Entschleunigung, Sinn und Naturverbundenheit sucht.
Ob im weitläufigen Schlosspark Dennenlohe, in den Lucie-Pückler-Gärten oder im lebendigen Rahmen einer Landesgartenschau: Diese Gärten erzählen von Geduld, von Haltung und von der Kraft des Grünen. Und sie zeigen, dass aus einer Idee – gut gepflegt – etwas Dauerhaftes wachsen kann.
Weitere Informationen zum Verband Bayerischer Gärten, zum Schlosspark Dennenlohe, zum Lucie-Pückler-Garten auf der Landesgartenschau Ellwangen finden Interessierte online und vor Ort.


