Atomkraft bleibt in Deutschland tabu – Schneider betont grüne Zukunftspläne
Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD bekräftigte in einem Treffen mit den Umweltministern der Länder in Mettlach-Orscholz die fortdauernde Abkehr Deutschlands von der Atomkraft. Er betonte, dass es eine klare Kontinuität zur vorherigen Bundesregierung gebe und verdeutlichte, dass der gesellschaftliche Konsens in Deutschland weiterhin gegen die Nutzung der Atomenergie steht.
Diese Äußerungen folgten auf die Entscheidung des belgischen Parlaments, den Atomausstieg in Belgien auszusetzen. Schneider verdeutlichte, dass Deutschland erfolgreich auf erneuerbare Energien umgestiegen sei und bis 2030 beabsichtige, 80 Prozent seines Strombedarfs durch diese Quellen zu decken. Die Atomkraft soll in diesem zukünftigen Energiemix keine Rolle mehr spielen.
Minister Schneider kommentierte die belgische Entscheidung dahin gehend, dass jedes Land souverän über seinen Energiemix entscheiden könne. Er beschrieb den Betrieb von Atomkraftwerken als kostspielig und äußerte seine Überzeugung, dass eine langfristig grüne Energieversorgung nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich vorteilhafter sei.

