Asien-Börsen starten positiv ins Jahr 2026

Die asiatischen Finanzmärkte, die zu Jahresbeginn geöffnet waren, verzeichneten einen erfreulichen Aufschwung und setzten damit die Erfolgsgeschichte des vergangenen Börsenjahres fort. Während die Märkte in Tokio und auf dem chinesischen Festland eine kurze Pause einlegten, fand der Handel an den übrigen asiatischen Börsen mit belebtem Enthusiasmus statt.
Besonders die positive Entwicklung der chinesischen Industrie stach ins Auge. Der jüngst veröffentlichte Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in China übertraf die Erwartungen und kletterte über die symbolträchtige 50-Punkte-Marke. Dies signalisiert eine Aufwärtsbewegung in den chinesischen Betrieben und ließ die Anleger in Hongkong jubeln. Der Hang-Seng-Index legte um beachtliche 2,52 Prozent zu und zeigte damit erneut seine Stärke nach einem bereits beeindruckenden Vorjahr.
Innerhalb des Aktienmarktes sorgte der Aufstieg des Elektroautobauers BYD für Aufsehen. Das Unternehmen hat sein ambitioniertes Verkaufsziel von 4,6 Millionen Fahrzeugen erfolgreich erreicht. Davon entfielen 2,3 Millionen Einheiten auf Elektroautos, was BYD in Reichweite bringt, den US-Giganten Tesla in der globalen E-Auto-Hierarchie zu überholen.
Auch in Südkorea waren die Akteure in feierlicher Stimmung. Der Markt setzte seinen steilen Aufstieg nach dem letztjährigen beispiellosen Gewinn fort. Samsung-Aktien, die zuletzt von der KI-Entwicklung profitierten, kletterten auf ein neues Rekordhoch. Trotz ihres derzeitigen Erfolgs verbleiben die Samsung-Anteile im Vergleich zu US-amerikanischen Technologiewerten, wie denen von Nvidia und Apple, im mittelfristigen Vergleich schwächer. Die begrenzte Verfügbarkeit von leistungsstarken Halbleitern für KI-Technologien könnte jedoch dem südkoreanischen Tech-Giganten weiterhin Auftrieb verleihen.
Während auch der taiwanesische Technologiemarkt Gewinne verzeichnete, ging es an der australischen Börse gemächlicher zu. Der S&P/ASX 200 legte leicht zu, wurde jedoch durch den steigenden Renditetrend der zehnjährigen Staatsanleihen gebremst.

