Asiatische Aktienmärkte zeigen Schwäche: Südkorea im Fokus

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag erneut Rückgänge verzeichnet, wobei insbesondere der südkoreanische Markt durch deutliche Verluste auffiel. Wesentliche Belastungen resultierten aus Kursrückgängen bei den Schwergewichten Samsung und SK Hynix. Diese Abschläge spiegeln die Erkenntnis wider, dass die von Künstlicher Intelligenz getriebene Nachfrage im Halbleitersektor möglicherweise nicht auf ewig anhält, so die Einschätzung von Stephen Innes, Anlagestratege bei SPI Asset Management. Darüber hinaus trugen die enttäuschenden Marktreaktionen auf die jüngsten Zahlen und Ausblicke von Qualcomm und Arm Holdings zur negativen Stimmung bei. Auch die Ankündigungen von Alphabet boten wenig Unterstützung. Infolgedessen trat der südkoreanische Börsenmarkt nach einer erfolgreichen Phase zuletzt auf der Stelle, bleibt jedoch im Jahresvergleich mit einem Plus von etwa 20 Prozent noch immer stark.
Auch andere asiatisch-pazifische Märkte verzeichneten unspektakuläre Bewegungen. Der Nikkei 225 in Japan fiel um 0,88 Prozent auf 53.818,04 Punkte, belastet durch Verluste bei Softbank. In Australien folgte der S&P/ASX 200 dem Trend, endete 0,43 Prozent niedriger bei 8.889,22 Punkten, wobei Marktstratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank auf die hohe historische Bewertung hinwies. In China blieb die Zurückhaltung der Investoren spürbar. Der CSI-300-Index verlor 0,6 Prozent und ging mit 4.670,42 Punkten aus dem Handel, während der Hang-Seng-Index in Hongkong kaum verändert blieb.

