Apples KI-Brille verschiebt sich offenbar auf Ende 2027
Der Zeitplan für Apples kommende Wearables gerät offenbar ins Wanken. Wie der renommierte Bloomberg-Experte Mark Gurman berichtet, verzögert sich die Markteinführung der geplanten Apple KI-Brille auf Ende 2027.
Wer auf eine leichtere und erschwinglichere Version des Vision Pro Headsets hofft, muss sich sogar noch länger gedulden. Das vermeintliche Vision Air soll erst im Jahr 2029 erscheinen.

Apple Smart Glasses kommen später
Ursprünglich hatte Apple wohl ambitioniertere Pläne für seine Smart Glasses, die intern unter dem Codenamen N50 entwickelt werden. Laut Gurman war der Verkaufsstart für Ende 2026 angedacht, gefolgt von ersten Auslieferungen Anfang 2027. Dieser Zeitplan ist jedoch hinfällig. Aktuell visiert der iPhone-Hersteller einen Launch zum Ende des kommenden Jahres an.
Ein wesentlicher Grund für die Verschiebung könnte in der Software liegen. Während die Sprachassistentin Siri laut Branchenkennern auf einem guten Weg ist, hinkt Apples visuelle KI-Technologie den eigenen Ansprüchen hinterher.
Für den geplanten Release-Zeitraum wäre die Software eventuell nicht ausgereift genug gewesen. Die Brille soll primär als Hardware-Plattform für Apple Intelligence dienen, weshalb eine perfekt funktionierende KI-Infrastruktur essenziell ist.
Ausstattung und Zukunft der KI-Brille
Für die erste Generation der Apple-Brille sind ovale Kameras, exklusive Farboptionen und verschiedene Rahmenstile im Gespräch. Langfristig soll sich das Wearable laut Apples Vision zu einem umfassenden Gesundheitsgerät entwickeln.
Zudem ist die spätere Integration von Augmented-Reality-Technologien geplant, um die reale Sichtweise der Nutzer mit digitalen Informationen zu erweitern.
Günstigeres Vision-Headset erst 2029
Parallel dazu arbeitet Apple an einer leichteren und günstigeren Alternative zum aktuellen Vision Pro Headset. Doch auch hier müssen Fans stark sein: Nach Informationen von Gurman wird das mutmaßliche Vision Air erst Ende 2028 oder im Laufe des Jahres 2029 seine Premiere feiern.
Die Design-Herausforderungen und vor allem der sehr hohe Preis der Vision Pro haben dazu geführt, dass das Headset hinter den Verkaufserwartungen zurückblieb. Bis zur Veröffentlichung des massentauglicheren Vision-Air-Modells dürfte diese Produktkategorie bei Apple somit vorerst stagnieren.

