Althaus verursacht Wahlkampf-Wirbel
14. August 2009, 18:53 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Mitten im Wahlkampf hat Thüringens Regierungschef Dieter Althaus den Solidaritätszuschlag der Bürger in Frage gestellt. Damit lieferte er der SPD eine Steilvorlage. Die Bereitschaft zum Verzicht auf den «Soli» sei eine «populistische Forderung» erwiderte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Er verlangte von der Bundeskanzlerin, sie müsse «sofort ein Machtwort sprechen und Althaus zurückpfeifen». Nach der Kritik sprach sich Dieter Althaus bereits wieder für die Beibehaltung des Solidarzuschlags aus.

