CLARITY Act: Abstimmung im Senat für Mitte April geplant nach Einigung über Stablecoins

US-Gesetzgeber haben am Mittwoch einen bedeutenden Fortschritt bei der Verabschiedung des lang erwarteten CLARITY Act signalisiert. Dieses Gesetz soll einen klareren Rahmen für die Marktstruktur von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten schaffen.
Vorläufige Einigung über Stablecoins
Berichten zufolge haben wichtige Senatoren eine vorläufige Einigung mit dem Weißen Haus über Formulierungen erzielt, die einen zentralen Streitpunkt zwischen Banken und Krypto-Unternehmen bezüglich der Renditen von Stablecoins überbrücken sollen. Diese Entwicklung könnte die Gesetzgebung in den kommenden Wochen voranbringen.
Senator Thom Tillis und Senatorin Angela Alsobrooks führten die Verhandlungen mit Vertretern des Weißen Hauses. Alsobrooks erklärte am Freitag gegenüber Reportern, dass sie und Tillis „eine grundsätzliche Einigung“ erzielt haben, und fügte hinzu, dass der Deal einen erheblichen Fortschritt darstellt.
„Wir haben einen langen Weg zurückgelegt. Und ich denke, was es tun wird, ist, uns zu ermöglichen, Innovationen zu schützen, aber auch die Möglichkeit zu geben, weitreichende Kapitalabflüsse zu verhindern“, sagte sie.
Tillis zeigte sich optimistisch, betonte jedoch, dass die vorläufige Vereinbarung noch nicht endgültig sei. Er erklärte, er fühle sich „in einer guten Position“, wolle jedoch die Details mit Branchenvertretern überprüfen, bevor er weiter voranschreitet.
CLARITY Act: Markup für Mitte bis Ende April geplant
Auch der Zeitplan für einen Verfahrensschritt im Senat nimmt Gestalt an. Marktanalyst MartyParty bemerkte, dass Senatorin Cynthia Lummis angedeutet hat, dass der Bankenausschuss des Senats plant, in der zweiten Aprilhälfte eine Markup-Sitzung abzuhalten, wahrscheinlich in den Wochen ab dem 13. oder 20. April nach der Osterpause.
Ein geplanter Markup des CLARITY Act würde den Entwurf für Änderungen und mögliche politische Manöver öffnen, wäre jedoch auch ein entscheidender Schritt in Richtung einer Abstimmung im Plenum. Derzeit ist unklar, welche weiteren Details aus den aktuellen Gesprächen in Washington, D.C. hervorgehen werden, um mögliche Termine vollständig zu bestätigen.

