Alice Weidel unterliegt beim Direktmandat am Bodensee erneut deutlich
Alice Weidel, die Vorsitzende der AfD, musste in ihrem Wahlkreis am Bodensee eine klare Niederlage gegen den Kandidaten der CDU, Volker Mayer-Lay, hinnehmen. Weidel erreichte lediglich 20,36 Prozent der Stimmen, was im Vergleich zur letzten Wahl 2021 eine Steigerung bedeutet, damals erzielte sie nur rund 9 Prozent. Trotz des verpassten Direktmandats sichert ihr die Landesliste weiterhin einen Platz im Bundestag.
Volker Mayer-Lay konnte mit etwa 40 Prozent der Stimmen die meisten Wähler hinter sich vereinen, was ihm den souveränen Sieg und das Direktmandat einbrachte. Bereits bei der letzten Wahl im Jahr 2021 war ihm ein ähnlicher Erfolg gelungen, als er Weidel hinter sich ließ.
Während des Wahlkampfes sah sich Weidel immer wieder Fragen zu ihrem Wohnsitz gegenüber. Es blieb unklar, wie häufig sie sich tatsächlich in Überlingen aufhält. Die AfD-Politikerin lebt mit ihrer Schweizer Partnerin und ihren zwei Kindern sowohl in Einsiedeln, Schweiz, als auch in Überlingen.
Diese binationale Wohnsituation führte zu Diskussionen über ihre lokale Verbundenheit in der Region am Bodensee.

