Aktien von Unitedhealth unter Druck: Justizuntersuchung sorgt für Kursrückgang
Die Unitedhealth-Aktie geriet am Dienstagabend im späten Handel an der New Yorker Börse unter erheblichen Druck. Auslöser war ein Medienbericht über die Ausweitung einer Untersuchung durch das US-Justizministerium. Der Wert des Papiers fiel zunächst um deutliche 3,5 Prozent, bevor er sich leicht erholte und schließlich mit einem Minus von 1,6 Prozent aus dem Handel ging. Vor Bekanntwerden der Untersuchung war die Aktie noch im Aufwärtstrend und notierte fast ein Prozent im Plus.
Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf nicht näher benannte Kreise beruft, nimmt das Justizministerium derzeit die Praktiken des Krankenversicherers Unitedhealth unter die Lupe, insbesondere im Hinblick auf die Abwicklung von Rezeptdienstleistungen und die Vergütung der unternehmenseigenen Ärzte. Das Unternehmen verwies auf seine Stellungnahmen aus dem Juli, äußerte sich jedoch nicht zu den neuesten Entwicklungen. Das Ministerium hielt sich ebenfalls bedeckt und gab keinen Kommentar ab.
Unitedhealth gerät damit einmal mehr in das Visier der US-Justizbehörden und steht unter besonderer Beobachtung. Schon in den vergangenen Jahren war das Unternehmen Ziel von Überprüfungen. Für das Jahr 2025 wird Unitedhealth als der größte Verlierer im prominenten US-Leitindex Dow Jones Industrial eingeschätzt, was die Investorenlandschaft mit Sorge beobachten lässt.

