AfD kritisiert Koalitionsfähigkeit: Verzögerung bei Wahl von Verfassungsrichtern als Zeichen der Instabilität
Die AfD betrachtet die Verschiebung der Wahl von Verfassungsrichtern als Ausdruck einer drohenden Regierungsunsicherheit. Diese Entwicklung weise erneut auf die instabile Lage innerhalb der aktuellen Regierungskoalition hin, erklärte Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Fraktion, in einer Stellungnahme.
Im gleichen Atemzug äußerte sich ihr Co-Vorsitzender, Tino Chrupalla, erleichtert darüber, dass die Wahl momentan nicht stattgefunden hat. Chrupalla betonte, dass sowohl die Union als auch die SPD Kandidaten ins Rennen geschickt hätten, die nicht die notwendige Zustimmung erhalten hätten. Dies sei ein erfreulicher Umstand, da somit die Wahl auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.
Er hob hervor, dass es wünschenswert wäre, zukünftig andere und insbesondere nicht dieselben Kandidaten, insbesondere jene der SPD, zu nominieren.

