Adobe überrascht mit soliden Quartalszahlen und optimistischem Ausblick
Der Software-Gigant Adobe hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 die Markterwartungen deutlich übertroffen und beeindruckt mit einem Umsatzanstieg von 10,7% im Jahresvergleich auf 5,99 Milliarden US-Dollar. Für das kommende Quartal prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von etwa 6,1 Milliarden US-Dollar, was den Schätzungen der Analysten nahekommt. Der Non-GAAP-Gewinn pro Aktie lag mit 5,31 US-Dollar um 2,5% über den Konsenserwartungen der Marktbeobachter.
Die Geschichte von Adobe reicht zurück zu Adobe Creek, dem Bach hinter dem Haus des Mitbegründers John Warnock. Heute ist das Unternehmen ein Schlüsselspieler in der Entwicklung von Softwarelösungen für digitales Content-Management, Dokumentenverwaltung und Marketing über zahlreiche Plattformen hinweg.
Mit einer dreijährigen Umsatzwachstumsrate von 10,5% jährlich bleibt Adobe knapp hinter den Erwartungen für den Softwaresektor zurück, der durch strukturelle Trendentwicklungen begünstigt wird. Dennoch weist Adobe positive Aspekte auf, wie das Wachstum der "Billings", das im letzten Quartal 6,19 Milliarden US-Dollar erreichte und im Jahresvergleich durchschnittlich um 11,6% stieg.
Besonders hervorzuheben ist Adobes Effizienz bei der Kundenakquise: Die Amortisationszeit für die Kosten neuer Kunden liegt derzeit bei 37,8 Monaten, was auf eine erfolgreiche Strategie zur Wachstumsbeschleunigung hindeutet.
Insgesamt zeigt Adobe eine starke Leistung, jedoch sollte ein bedeutendes Quartal nicht alleine als Indikator für eine Kaufentscheidung gewertet werden. Die Qualität des Unternehmens in Verbindung mit seiner Bewertung sind entscheidende Faktoren für eine Investition in die Aktie.

