Activision äußert sich zur Zukunft von Call of Duty nach Black Ops 7
Activision hat in einer offiziellen Stellungnahme auf die aktuelle Marktsituation von Call of Duty reagiert. Nach der Veröffentlichung von Black Ops 7 musste sich der Publisher in diesem Jahr – zumindest was die reinen Verkaufszahlen betrifft – der Konkurrenz von Electronic Arts geschlagen geben. Das Unternehmen adressierte in einem Blogpost nun offen den Status der Marke und skizzierte Pläne, um das Vertrauen der Spielerbasis zurückzugewinnen und die Qualität der Serie langfristig zu sichern.
Strategische Neuausrichtung der Veröffentlichungen
Ein zentraler Punkt der neuen Strategie ist die Abkehr von der bisherigen Veröffentlichungspolitik bei direkten Sequels. Activision bestätigte, dass es zukünftig keine „Back-to-Back“-Veröffentlichungen von Modern Warfare– oder Black Ops-Titeln mehr geben wird. Diese Entscheidung folgt auf die Beobachtung, dass Modern Warfare III die Erwartungen nicht vollständig erfüllen konnte und auch Black Ops 7 Schwierigkeiten hatte, das starke Momentum seines Vorgängers aufrechtzuerhalten. In diesem Kontext wird deutlich, wie sich die Ausrichtung der Marke verändert, seit Microsoft zunehmend die Kontrolle über die Zukunft von Call of Duty übernimmt und strategische Weichen neu stellt. Ziel ist es offenbar, Ermüdungserscheinungen bei den Fans vorzubeugen und den einzelnen Unterreihen mehr Zeit zur Entwicklung zu geben.
Fokus auf Community und Qualitätssicherung
Neben den strukturellen Änderungen betonte das Studio, dass man die Kritik der Spieler „laut und deutlich“ vernommen habe. Viele Fans äußerten zuletzt das Gefühl, dass die Titel sie nicht mehr vollends abholen würden. Activision versprach, nicht nur die Erwartungen zu erfüllen, sondern diese in Zukunft wieder übertreffen zu wollen.
Für Black Ops 7 bedeutet dies konkret, dass der Support wie geplant fortgesetzt wird. Um skeptische Spieler zu überzeugen, wurde zudem eine Free-to-Play-Phase angekündigt, die Einblicke in den Multiplayer- und Zombies-Modus gewährt. Bezüglich neuer Inhalte kursieren bereits wilde Spekulationen, etwa ob Black Ops 7 sogar eine Zombies-Map auf einer Raumstation erhalten könnte. Auch technisch steuert das Team gegen: Änderungen am Skill-Based Matchmaking (SBMM) und eine Reduktion von als unpassend empfundenen „absurden“ Skins wurden bereits eingeleitet. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die skeptische Community dauerhaft zu beruhigen, wird die Entwicklung der kommenden Monate zeigen.


