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Achtung, Kursexplosion: Warum Bitcoin jetzt unaufhaltsam auf 100.000 Dollar zurast

18. März 2026, 11:00 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Achtung, Kursexplosion: Warum Bitcoin jetzt unaufhaltsam auf 100.000 Dollar zurast
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Trotz geopolitischer Spannungen steigt Bitcoin stark. Experten sehen Kurse von bis zu 100.000 Dollar als realistisches Szenario.
Trotz geopolitischer Krisen verzeichnet der Kryptomarkt massive Zuflüsse. Institutionelle Investoren pumpen Milliarden in ETFs und bereiten den nächsten Bullrun vor.

Die geopolitische Entspannung im Nahen Osten treibt den Bitcoin-Kurs auf ein signifikantes Sechs-Wochen-Hoch.

Die nach Marktkapitalisierung führende Kryptwährung Bitcoin verzeichnete einen starken Anstieg von 3,7 Prozent auf 74.416 US-Dollar. Damit erreichte das digitale Asset seinen höchsten Stand seit dem 4. Februar 2026 und festigt seine Position als widerstandsfähige Anlageklasse in Krisenzeiten.

Neben dem Branchenprimus profitierten auch volatilere Altcoins von der Risikoaffinität der Marktteilnehmer. Ether kletterte um 8 Prozent auf 2.302 US-Dollar, während die Netzwerke Solana und XRP Kurszuwächse von 6,2 beziehungsweise 5 Prozent verbuchten.

Besonders deutlich wird diese Outperformance im direkten Vergleich mit klassischen sicheren Häfen. Während der Goldpreis im laufenden Monat um 5 Prozent fiel, generierte Bitcoin ein Plus von mehr als 12 Prozent und fungierte für Investoren zunehmend als effizienter Makro-Hedge gegen geopolitische Unsicherheiten.

„Der Kryptomarkt zeigte sich in der vergangenen Woche trotz geopolitischer Unsicherheiten in bullischer Stimmung“, so Caroline Mauron, Mitbegründerin von Orbit Markets.

Massive Kapitalzuflüsse in US-amerikanische Spot-ETFs signalisieren das rasche Rückkehren institutionellen Vertrauens

Die Fundamentaldaten offenbaren eine ungebrochene institutionelle Nachfrage nach regulierten Krypto-Finanzprodukten. Die zwölf in den Vereinigten Staaten gelisteten Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten in der vergangenen Handelswoche aggregierte Nettozuflüsse in Höhe von 763 Millionen US-Dollar.

Diese Entwicklung markiert bereits die dritte aufeinanderfolgende Woche mit einem positiven Kapitalfluss in diese Anlagevehikel. Im bisherigen Verlauf des Monats März summieren sich die Gesamtnettozuflüsse auf beachtliche 1,3 Milliarden US-Dollar, was eine klare Abkehr von spekulativen Verkäufen darstellt.

Eine absolute Dominanz zeigte dabei das ETF-Produkt des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock. Diese massive Konzentration des Kapitals auf institutionelle Schwergewichte belegt eine strategische Positionierung von Großanlegern anstelle von kurzfristigem Trading.

„Der IBIT von BlackRock machte rund 78 Prozent dieser Zuflüsse aus, eine Konzentration, die eher Überzeugungskäufe als spekulative Rotation widerspiegelt“, so Rachael Lucas, Analystin bei BTC Markets.

Die weitere makroökonomische Kursentwicklung hängt maßgeblich von der Sicherheit der strategisch wichtigen Straße von Hormus ab

Das Marktsentiment verbesserte sich merklich durch Signale, dass mehr Öltanker den neuralgischen Knotenpunkt der Straße von Hormus sicher passieren könnten. Laufende diplomatische Verhandlungen mindern die Risikoprämien bei fossilen Energieträgern und befeuern zeitgleich Risikoanlagen.

Zusätzlichen Auftrieb gaben Äußerungen aus dem Iran, wonach die Meerenge primär für feindliche Schiffe gesperrt sei, sowie die jüngste Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer raschen Wiedereröffnung des globalen Handelsweges.

Dennoch mahnen Branchenexperten zur Vorsicht bei der Portfoliogewichtung. Sollten die aktuellen diplomatischen Bemühungen stagnieren und sich der militärische Konflikt verlängern, sehen Analysten realistische Rücksetzer für Bitcoin in Richtung der wichtigen psychologischen Unterstützung bei 60.000 US-Dollar.

Finanzen / Krypto / Bitcoin / Spot-ETFs / Geopolitik / Institutionelle Investitionen / Kapitalzuflüsse
[InvestmentWeek] · 18.03.2026 · 11:00 Uhr
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