4 Millionen PI in 24 Stunden: Steht der Pi Network-Preis vor einem Comeback?

Der Kursverfall des nativen Tokens von Pi Network hat sich in letzter Zeit verstärkt, was bei vielen Mitgliedern der Community Zweifel an der Legitimität des Projekts aufkommen lässt und zu pessimistischen Prognosen führt.
Ein Indikator deutet jedoch darauf hin, dass ein kurzfristiger Aufschwung bevorstehen könnte.
Rückzug von den Börsen
Zu Beginn dieser Woche fiel der Preis von Pi Network's PI auf etwa $0,18, nahe dem Allzeittief von $0,17, das im Oktober des Vorjahres erreicht wurde. Es gab eine leichte Erholung, aber der Kurs bewegt sich derzeit um diesen Wert, was einem Rückgang von 9% auf Wochenbasis und einem massiven Einbruch von 94% seit dem historischen Höchststand von $3 im Februar 2025 entspricht.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Rückgang von PI kein Einzelfall ist, da der breitere Kryptomarkt nach zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union im Zuge der Grönland-Krise ebenfalls nachgab.
Obwohl das aktuelle Umfeld stark zugunsten der Bären zu sein scheint, deutet der Rückzug von den Börsen darauf hin, dass für den Token von Pi Network noch nicht alles verloren ist. In den letzten 24 Stunden wurden mehr als vier Millionen Coins von solchen Plattformen in selbstverwaltete Methoden transferiert, was den unmittelbaren Verkaufsdruck verringert.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels beträgt die Gesamtmenge der auf Börsen gespeicherten PI etwa 419,7 Millionen. Mehr als 50% davon befinden sich auf Gate.io, während Bitget mit 145,7 Millionen an zweiter Stelle steht.
Bleiben die Bären?
Pi Network verfügt über eine große und engagierte Community, doch der anhaltende Abwärtstrend und Probleme im Ökosystem haben bei einigen Mitgliedern zu wachsender Kritik geführt. Kürzlich beschrieb der X-Nutzer Pi Update das Projekt als „das am längsten laufende Krypto-Problem“ und kritisierte „die endlosen KYC-Warteschlangen, eingefrorene Guthaben, erzwungene Sperren und immer noch kein echtes offenes Mainnet.“
Sie wiesen zudem auf das Fehlen von großen Börsennotierungen hin und argumentierten, dass „man irgendwann zugeben muss, dass dies nicht früh ist – es ist spät und immer noch unvollendet.“
Auch der X-Nutzer pinetworkmembers äußerte sich kürzlich und behauptete, es sei „schwierig, derzeit optimistisch“ für PI zu sein. Sie wiesen darauf hin, dass die Münze dem allgemeinen Marktwachstum zu Beginn des Jahres nicht gefolgt sei und nannten unklare Versorgung, „kein echtes offenes Mainnet“, zentrale Kontrolle und gesperrte Guthaben als Hauptprobleme.

