Witcher 3 DLC: Insider korrigiert Zerrikania-Gerücht – neue Region nahe Velen vermutet
Seit Monaten brodelt die Gerüchteküche rund um ein drittes großes DLC für The Witcher 3: Wild Hunt, elf Jahre nach Release. Als möglicher Schauplatz stand dabei immer wieder Zerrikania im Raum, ein exotisches, kaum erkundetes Reich aus der Lore. Genau diese Theorie bekommt jetzt Risse. Ein bekannter polnischer Insider deutet an, dass die neue Region wohl deutlich näher an bekannten Gebieten wie Velen und den Nördlichen Königreichen liegen dürfte.
Was der Insider durchblicken ließ
UV o grach, ehemaliger Chefredakteur der polnischen Gaming-Seite Gry-Online und gut vernetzt in der Branche, äußerte sich in einem Livestream Anfang Februar indirekt zur Map-Frage. Auf Fragen der Zuschauer zum DLC ließ er durchblicken, dass viele „zu weit zum Horizont schauen“, während die Antwort möglicherweise „direkt vor ihrer Nase“ liege.
Das klingt wenig konkret, ist aber für jemanden, der seit Jahren verlässliche Informationen zu polnischen Studios liefert, eine klare Aussage. Die Andeutung passt zu einer früheren Spekulation aus dem Dezember, wonach die neue Region eher eine Erweiterung von Velen sein könnte, also eine Ausdehnung bestehender Kartenbereiche statt ein komplett neues Areal.
Warum Velen statt Zerrikania Sinn ergibt
Aus Entwicklerperspektive wäre dieser Ansatz nachvollziehbar. Ein komplett neues Gebiet wie Zerrikania aufzubauen, inklusive eigener Architektur, NPC-Kultur und Biomen, wäre ein erheblicher Aufwand, vor allem für ein DLC, das Jahre nach Release erscheint und mutmaßlich von einem kleineren Team betreut wird.
Mehr als 100 Entwickler sollen laut dem Insider UV an der Erweiterung arbeiten. Das Projekt wird dabei nicht direkt von CD Projekt Red betreut, sondern von Fool’s Theory. Jenem Studio, das aktuell auch am Remake des ersten Witchers arbeitet und Larian Studios bei Baldur’s Gate 3 unterstützt hat.
Eine Erweiterung rund um Velen hätte mehrere Vorteile. Vorhandene Assets könnten wiederverwendet werden, bestehende Lore-Anknüpfungspunkte wären da, und der Übergang zur Story von The Witcher 4 würde organischer funktionieren. Berichten zufolge soll das kommende Witcher 4 stärker in den Nördlichen Königreichen wie Kovir und Poviss verankert sein. Regionen, die geografisch und thematisch näher an Velen liegen als an Zerrikania.


