Geldanlage Aktien - Strategien, Tipps und Smalltalk

Naja, binnen 4 Jahren hat Gold vor lauter rumliegen und sich langweilen knapp 1/3 an Wert verloren...
Hat ja auch vorher seinen Wert verzehnfacht gehabt. Man muss ja nicht immer zum teuersten Preis kaufen und zum billigsten verkaufen. Kauft man regelmäßig alle paar Monate mal eine Unze, ganz egal wie der Preis ist, hat man im Durchschnitt einen vorzüglichen Werterhalt da liegen. Macht man ja mit Aktien auch so, weil man nie den niedrigsten Punkt zum Kauf erwischt und nie den höchsten zum Verkauf.

Als Notanker funktioniert es nur unter gewissen Vorapussetzungen: entweder, das gesamte System bricht zusammen, aber denn reichten ein paar Unzen nicht zum überleben. Oder es gibt eine handfeste Wirtschaftskrise, dann holt man sich wieder "nur" Papiergeld dafür.
Das stimmt. Aber nun vergleichen wir das mal mit Aktien. Bricht das ganze System zusammen, verfallen die Aktien de facto wertlos. Dass dann ein paar Unzen Gold vielleicht nicht dauerhaft zum Überleben reichen, mag stimmen. Aber sie sind wenigstens noch mehr wert als die Anteilsscheine, die man dann nur noch zum heizen verwenden kann.

Und in einer Wirtschaftskrise sind die Scheine selbst auch erstmal kaum was wert. Man sitzt praktisch auf den Papieren und bangt, dass die Firma die Krise als eine der wenigen Firmen übersteht und dann auf dem neuen, bereinigten Markt so richtig durchstarten kann. Hat man solche Papiere und sie durch die Krise geführt, hat man alles richtig gemacht. Danach kann man vermutlich zuschauen, wie man reich wird. Verkaufen kann ich die Scheine während einer solchen Krise nicht. Entweder weil sie keiner haben will oder man will sie doch, aber dann würde ich mir gut überlegen, ob ich sie verkaufe. Dann scheint nämlich die Firma in Zukunft als Goldmarie gehandelt zu werden.

Deswegen meine ich, dass Edelmetalle einfach risikoärmer sind. Es gab nie eine Zeit in der Menschheitsgeschichte, da Gold wertlos war. Aber es gab schon reichlich hoffnungslos überbezahlte Manager, die eine Firma nahe oder in den Ruin getrieben haben...
 
Nein? Mathematisch ist das unumgänglich. Exponentiell wächst das Finanzsystem dank Zinseszins.
Die Realwirtschaft wächst höchstens linear. Siehe https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d7/USDept-de.png .
Hmm, interessante Ansicht. Von welchem Zinseszins reden wir hier? die 0,05 Prozent die derzeit der Leitzins der EZB sind? Weil die kann man auch ohne groß Wirtschaftswachtstum problemlos stemmen :D

Dass die Staatsschulden immer mehr werden und womöglich nie zurück gezahlt werden können ist natürlich so eine Sache (wobei die negativen Zinsen auf europäische Staatsanleihen derzeit interessante Spekulationen zulassen). Das müsste jetzt aber nicht zwingendermaßen zu einer Hyperinflation führen, das könnte z.B. auch einfach nur zu einem Crash in der Anleihenwelt führen.

Das stimmt. Aber nun vergleichen wir das mal mit Aktien. Bricht das ganze System zusammen, verfallen die Aktien de facto wertlos. Dass dann ein paar Unzen Gold vielleicht nicht dauerhaft zum Überleben reichen, mag stimmen. Aber sie sind wenigstens noch mehr wert als die Anteilsscheine, die man dann nur noch zum heizen verwenden kann.
Also wenn es einen solchen Crash gibt, dass alle Aktien de facto wertlos werden, dann würde das meiner Meinung nach bedeuten, dass ohnehin extremes Chaos ausbricht oder ausgebrochen ist. Und dann wären Waffen, Klopapier und Nahrungsmittel mit Sicherheit deutlich wertvoller als Gold. :ugly:

Also ich habe ja auch ein paar Prozent in Gold investiert zwecks Diversifikation und Inflationsschutz. Von der Idee einen Großteil seines Vermögens in Edelmetalle anzulegen, halte ich aber eher wenig. Da teile ich die Meinung mit Wasweissdennich und vertraue auf Aktien.
 
Also wenn es einen solchen Crash gibt, dass alle Aktien de facto wertlos werden, dann würde das meiner Meinung nach bedeuten, dass ohnehin extremes Chaos ausbricht oder ausgebrochen ist. Und dann wären Waffen, Klopapier und Nahrungsmittel mit Sicherheit deutlich wertvoller als Gold. :ugly:
Immerhin reden wir von einem Systemcrash. Natürlich sind dann erstmal Waffen, Nahrungsmittel, Wasser und so weiter wertvoller. Aber so lange es nur einen winzig kleinen Funken Hoffnung gibt, dass sich wieder eine Gesellschaft etablieren wird, wird man schon sehr schnell wieder nach einem universellen Tauschmittel umschauen. Und man wird relativ schnell wieder auf das zurück greifen, worauf man schon immer zurück gegriffen hat - Gold eben. Sollte es ein Crash sein, bei dem Gold keine Rolle mehr spielt, dann braucht sich der Goldbesitzer auch keine Sorgen machen. Er ist halt nur genauso am Arsch wie alle anderen auch :)

Also ich habe ja auch ein paar Prozent in Gold investiert zwecks Diversifikation und Inflationsschutz. Von der Idee einen Großteil seines Vermögens in Edelmetalle anzulegen, halte ich aber eher wenig. Da teile ich die Meinung mit Wasweissdennich und vertraue auf Aktien.
Ist ja vermutlich auch richtig. Zumal ich auch nicht daran glaube, dass wir einen totalen Systemcrash erleben werden. Und im Falle einer Hyperinflation ist das Geld in Aktien noch immer besser angelegt als in Papiergeld oder dem Sparbuch.
 
Es geht mir darum, das was man hat - sei es viel oder wenig - zu schützen.

Es gibt nur die Möglichkeit es jetzt zu investieren, wenn man noch etwas hat. Staatsanleihen, Lebensversicherungen, Sparbuch, Tagesgeld etc. bringt alles gar nichts mehr ein und wer darin engagiert ist, der verliert Geld.

Also es gibt nur die Möglichkeit Aktien & Edelmetalle zu kaufen und Edelmetalle schneiden als Krisenschutz über all die Jahrtausende wo wir Papiergeld haben am besten ab, weil man mit Edelmetalle den Vermögenserhalt sicher übereignen konnte.

Seitdem es Papierwährungen gibt, hatten wir insgesamt über 7000 Papiergeldwährungen in der Menschheitsgeschichte. Keine dieser Papiergeldwährungen existiert heute noch. Lediglich Gold und Silber haben all diese Krisen überstanden.

Aktien sind auch Werterhaltungstitel, sofern der Käufer die Risiken bzw. die Aktie richtig bewerten kann. Nicht jeder ist in der Lage bei einem Rückgang um 50 % des Aktienwertes - rein emotional - sich im Griff zu haben und das auszusitzen. Daher ist Aktienkauf nicht für jedermann etwas. Es ist nicht immer so ganz einfach herauszufinden, wann eine Aktie günstig ist und wann sie teuer ist. Wenn mir das schwer fällt und für mich zeitintensiv ist, dann wird es anderen Leuten auch so ergehen nehme ich an. Einfach Aktien kaufen ohne Vorbereitung halte ich für einen Fehler, denn viele werden später dann zum Verlierer. Spätestens dann, wenn die Aktie mal um 20 % abrutscht, wollen viele ihre Verluste begrenzen und verkaufen - obwohl es zyklisch bedingt Schwankungen an der Börse gibt. Für Aktien braucht man einen Zeithorizont von mindestens 5 Jahren. Wer hält schon so lange seine Aktien im Depot, wenn die Aktie, die man gekauft hat, um 20 % absinkt? Viele realisieren ihre Verluste, selbst wenn die Aktie danach oder in 2 Jahren wieder deutlich ansteigt. Auch wenn sie dann mal ordentlich angestiegen ist, wieso hält man sie nicht auch dann, wenn mal 20 % Gewinn gemacht wurde? Also ich halte Aktien egal wie sie stehen. Das habe ich mir vorher überlegt und Verlustrealisierung werde ich nicht hinnehmen, denn ich bin Investor und kein Spekulant, der schnell mal Gewinne einfahren will. Dann kaufe ich mir Optionsscheine oder ähnliche abgeleitete Finanzinstrumente. Hinter denen aber nichts steht. Bei einer Aktie hast du immer einen Anteil am Unternehmen. Aktien sind Produktivkapital.

Also ein guter Mix ist vernünftig aus Aktien und Edelmetallen in diesen Zeiten. Natürlich kann man auch zocken indem man diese Unwertpapiere kauft. Das kann aber auch schief gehen.
 
Wer hält schon so lange seine Aktien im Depot, wenn die Aktie, die man gekauft hat, um 20 % absinkt? Viele realisieren ihre Verluste, selbst wenn die Aktie danach oder in 2 Jahren wieder deutlich ansteigt. Auch wenn sie dann mal ordentlich angestiegen ist, wieso hält man sie nicht auch dann, wenn mal 20 % Gewinn gemacht wurde?
Naja, weil eine Aktie, die um 20% abgerutscht ist, wieder um 40% steigen muss, damit sie wieder ihren Einstandspreis erreicht. Deswegen nimmt man kleine Gewinne lieber gleich mit und versucht halt, Verluste so früh wie möglich zu realisieren.

Klar kann man auch alles versuchen auszusitzen. Wenn man breit genug aufgestellt ist und nur in DAX-Titeln investiert hat, hat man in den letzten 30 Jahren immer Gewinn gemacht. Schön für den, der so viel Geld übrig hat, um sich so breit aufstellen zu können (und darüber hinaus noch ein paar tausend Euro in Edelmetallen für den absoluten Notfall zu haben). Oder man hat sämtliche Titel durch Optionen abgesichert. Was dann aber auch den Gewinn schmälert.

Also ich halte Aktien egal wie sie stehen. Das habe ich mir vorher überlegt und Verlustrealisierung werde ich nicht hinnehmen, denn ich bin Investor und kein Spekulant, der schnell mal Gewinne einfahren will.
Das bedeutet aber auch, dass Du ausschließlich von Dividendengewinnen lebst. Denn auch Investoren wollen ja nicht Geld verschenken, sondern dass sich ihre Investition amortisiert. Wenn man nicht an steigenden oder sinkenden Kursen interessiert ist, dann bleibt ja nur noch die Dividende. Und die sinkt beinahe bei jedem Unternehmen von Jahr zu Jahr. Mal ehrlich: Wärst Du dann nicht in Fonds und/oder ETFs besser aufgehoben?
 
Das bedeutet aber auch, dass Du ausschließlich von Dividendengewinnen lebst. Denn auch Investoren wollen ja nicht Geld verschenken, sondern dass sich ihre Investition amortisiert. Wenn man nicht an steigenden oder sinkenden Kursen interessiert ist, dann bleibt ja nur noch die Dividende. Und die sinkt beinahe bei jedem Unternehmen von Jahr zu Jahr. Mal ehrlich: Wärst Du dann nicht in Fonds und/oder ETFs besser aufgehoben?

Die Gesellschaft trägt mein Leben, denn ich bin kein Selbstversorger. Kein Mensch lebt von Geld.

Wenn du z. B. RWE kaufst, überlegst du dir vorher, wie der faire Kurs ist und bei diesem Kurs steigst du dann ganz konsequent aus. Dazu sind intensive Blicke in die Bilanz des Unternehmens notwendig, Überlegungen für die Zukunft, die Stellung des Unternehmens am Markt etc. das ist richtig Arbeit.

Wenn man dann zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Aktie günstig ist, legt man sich diese ins Depot. Du musst aber viel tun, damit du überhaupt den fairen Wert ermitteln kannst. Also du brauchst die Instrumente dazu (Wissen), musst das Unternehmen fundamental beleuchten und auch Durchschnittswerte des Wachstum über 20 Jahre in der Vergangenheit betrachten. Das ist keine Risikoabsicherung aber diese Arbeit muss jeder sich machen. KGV von nur 1 Jahr betrachtet reicht nicht aus. Wer sich die Arbeit nicht machen will, Rechnungen anzustellen, der sollte die Finger besser von Aktien lassen. Wer emotional an der Börse labil ist also der Herde hinterherläuft, sollte auch nicht an die Börse gehen. Es gehört eine große Portion Disziplin dazu, sich mit einem Unternehmen zu beschäftigen. Wer dies nicht tut, der "zockt" gegen Millionen von anderen Anlegern. "Einfach" ist eben nicht die Antwort als Anleger für gute Titel.

Du wirst lachen aber Fonds sind eigentlich genau das Richtige. Übrigens auch für andere Leute, die sich nicht die Mühe machen wollen, etwas auszurechnen, wovon man nichts versteht.
Es gibt gute Value-Investing Fonds zu haben, die sich derjenige, der sich mit den Fundamentaldaten gar nicht beschäftigen will, kaufen kann z. B. Flossbach von Storch oder PI Global value fund und andere. Da kann man auch die ein oder andere Position sich aufbauen, denn die Leute haben Ahnung von der Sache und spielen nicht mit dem Geld der Anleger.
 
Für den Ausgleich reichen 25%, bei einem Anstieg um 40% liegt der neue Wert schon beim 1,12-fachen des alten.
IUps, hast recht. Hatte das Rechenspiel gedanklich mit 50% gemacht, da muss sich der Wert wieder verdoppeln, um auf den Ursprungswert zu kommen. Und das hatte ich dann ohne weiter nachzudenken auf die 20% übertragen. Mein Fehler. Es sind dann nur 25%, hast recht.
 
Meine RWE Aktien habe ich für 26 € gekauft und nun stehen sie bei 15 €. Ich denke aber nicht daran sie zu verkaufen, weil es 1. jährlich 4 % Dividende gibt
Das habe ich 2011 auch gedacht bei 3,50 Dividende... 2012 und 2013 bei 2 Euro Dividende, jetzt sind sie bei 1 Euro, weitere Senkungen stehen an.

Auf den aktuellen Kurs sind das vielleicht 4%, auf meinen damaligen Kaufkurs von 60 Euro aber nicht mehr. Ich habe die RWE bei 25 mit dickem Verlust verkauft.

Und "mein" fairer Wert liegt noch niedriger als er heute schon ist. RWE hat immer noch nicht kapiert, wohin der Zug fährt, voRWEggehen ist doch nur Marketing, in der Realität verdienen die nur noch mit den uralten Kohlestinkern Geld, wenn die mal abgeschaltet werden ist gar nichts mehr da, was vernünftigen Deckungsbeitrag leistet. Und massiv Investitionen in Erneuerbarer lässt man bleiben, von dem Geld führt man lieber Prozesse gegen den Staat.
 
RWE hat immer noch nicht kapiert, wohin der Zug fährt, voRWEggehen ist doch nur Marketing, in der Realität verdienen die nur noch mit den uralten Kohlestinkern Geld, wenn die mal abgeschaltet werden ist gar nichts mehr da, was vernünftigen Deckungsbeitrag leistet. Und massiv Investitionen in Erneuerbarer lässt man bleiben, von dem Geld führt man lieber Prozesse gegen den Staat.

Da trifft deine Analyse schon ganz nah die Realität. Die kurz- und mittelfristige Betrachtung von den Energieversorgern sieht eher düstern aus, denn die unverzügliche Abschaltung der Kernenergie zwingt diese Unternehmen nun die Entwicklung in saubere Energie zu beschleunigen. In Hinblick dass Energieversorger ohnehin sehr kapitalintensive Unternehmen sind - genau wie Goldminen-Aktien - könnte der Anleger auch denken, dass die Verbindlichkeiten enorm hoch sind. Stimmt auch. Allerdings weiß ich als Anleger dieses Risiko auch zu bewerten - also fundamental gesehen.

Ich glaube wir kommen ohnehin nicht drumrum diese Kohlekraftwerke oder andere Drecksschleudern wieder anzuschaffen. Denn die erneubaren Energien schaffen nicht den Energiebedarf zu decken, zumal er ja auch nicht gleichmäßig ist, denn Windräder sind vom Wind abhängig und drehen mal schnell mal weniger. Die Spannungsdifferenzen muss man ausgleichen und das ist gar nicht so einfach.

Der unverzügliche Ausstieg von der Kernenergie ist ein schwerer Fehler und die Energie wird dadurch nicht sauberer, wenn man stattdessen die Fossilien nimmt, weil irgendwie muss die Gleichmäßigkeit von der Kernenergie ja wieder ausgeglichen werden - und das geht - realistisch betrachtet auch zukünftig nur mit Fossilienbrennstoffen. Bei unserem Lebensstil und bei der Industrie lässt sich das mit der heutigen Technik nicht ohne Kernenergie lösen. Wären die Kernkraftwerke bis zu ihrer vorgesehenen Endzeit gelaufen und dafür einfach keine neuen mehr gebaut worden, wäre das Problem ein ganz anderes gewesen.

Der Dreck der durch Kernkraftwerke ensteht, wäre eh fällig geworden. Auch mit Abschaltung ist der Atommüll da, nur mit dem Nachteil, dass wir jetzt sofort uns etwas überlegen müssen und uns nicht mehr darauf ausruhen können, was die technischen Möglichkeiten im Jahre 2029 sind, denn dann wäre das letzte Kernkraftwerk vom Netz gegangen. Die Zeit dazwischen haben wir jetzt nicht mehr und so muss man eh wieder über Kohlekraftwerke nachdenken, denn Alternativen dazu gibt es nicht viele.

Langfristig betrachtet glaube ich jedoch nicht, dass man mit RWE und EON Verluste macht, wenn du 5-10 Jahre aussitzen kannst. Also Marty, vielleicht war der Verkauf in deiner Allocation die richtige Entscheidung, vielleicht aber auch nicht. Mal sehen wie es weiter geht.



Kann mir jemand helfen?
Suche ein Faktor Zertifikat von südzucker short
Faktor 4

Du weißt ja: "ob long oder short, das Geld ist fort".
 
Und "mein" fairer Wert liegt noch niedriger als er heute schon ist. RWE hat immer noch nicht kapiert, wohin der Zug fährt, voRWEggehen ist doch nur Marketing, in der Realität verdienen die nur noch mit den uralten Kohlestinkern Geld, wenn die mal abgeschaltet werden ist gar nichts mehr da, was vernünftigen Deckungsbeitrag leistet. Und massiv Investitionen in Erneuerbarer lässt man bleiben, von dem Geld führt man lieber Prozesse gegen den Staat.

Deswegen wendete sich der bne gemeinsam mit der vzbv mit einem offenen Brief an die Abgeordneten des Bundestags und forderte mehr Transparenz hinsichtlich des Netzausbaus, um Verbraucher die hohen Netzentgelte auf den Stromrechnungen zu erklären. Sie fordern die Verteilnetzbetreiber u.a. dazu auf, regionale Einheiten zu bilden, um den Ausbau voranzutreiben.
 
Na, alle auf Sommerurlaub oder warum ist es hier so ruhig geworden? :)

Die Börse scheint jedenfalls gerade Sommerpause zu machen, abgesehen von dem vorhersehbaren Preisverfall an der griechischen Börse tut sich irgendwie nicht viel...
 
Faszinierend wie die 10.000er Marke seit Tagen eine für den Dax scheinbar undurchdringbare Hürde darstellt... Also ich hab mich jetzt nicht wirklich mit der Chart-Technik beschäftigt, aber ich vermute mal der psychologische Effekt spielt hier durchaus eine große Rolle.
 
Faszinierend wie die 10.000er Marke seit Tagen eine für den Dax scheinbar undurchdringbare Hürde darstellt... Also ich hab mich jetzt nicht wirklich mit der Chart-Technik beschäftigt, aber ich vermute mal der psychologische Effekt spielt hier durchaus eine große Rolle.
Das wird nicht viel mehr sein als automatisierte Verkaufsaufträge und Limits, die nahe am nächsten Widerstand gesetzt wurden. Damit so ein Widerstand dauerhaft durchbrochen wird, muss die Wirtschaft schon einen ordentlichen Schub hin legen. Dann passiert das Gleiche beim nächsten Widerstand.

War schon immer so und ist eigentlich kein Zaubertrick ;)
 
Ich hab ja auf Barrick Gold gesetzt und hatte seit April 2013 keine Freude damit. Damals hatte Obama im Fernsehen erklärt Osama Bin Laden sei getötet worden und dann rauschte der Goldpreis in den Keller. Heute komme ich langsam wieder in die Gewinnzone, da die globalen Unsicherheiten steigen und alle Mittel der EZB ausgeschöpft sind. Goldminenaktien steigen immer viel schneller als der Goldpreis in turbulenten Zeiten.

Auch meine RWE Vz Aktien sind deutlich im Keller (80% Verlust) aber immerhin kriege ich noch eine Dividende da es sich um Vorzugsaktien handelt. Die Standart-Aktionäre bekommen gar nix dieses Jahr. Der Konzern schrumpft sich im Zuge der Willkür des Staates und wegen der niedrigen Strompreise im Großhandel zusammen, spaltet sich auf und streicht Arbeitsplätze und unwirtschaftliche Kraftwerke. Es ist nicht auszuschließen dass Teile des Konzerns insolvent werden. Die Pille muss ich aber dann wohl schlucken. Naja ich gehe wie Andre Kostolany gesagt hat in die Apotheke, nehme Schlaftabletten und schau in 5 Jahren nochmal wie die Aktie sich entwickelt hat. ;)
 
Ich hab ja auf Barrick Gold gesetzt und hatte seit April 2013 keine Freude damit.
Oh ja, die hatte ich auch mal in Depot. Hab sie nicht lange gehalten, mich über mein zu tief gesetztes Stopp-Loss geärgert. Mit 30% Verlust verkauft, was aber im Verhältnis zur Entwicklung noch fast ein Schnäppchen war. Und ob ich die nochmal anfasse, weiß ich nicht. Die haben über 13 Milliarden Dollar Schulden, haben sich bei Übernahmekäufen verzettelt, Klagen gehen ihre Minen aus aller Welt. Für mich ist Barrick inzwischen hochspekulatives Ramsch-Niveau und um mit solchen Aktien zu spielen, habe ich nicht genug Geld.

Ähnliches trifft meiner Ansicht nach auf Eon und RWE zu. Da habe ich auch unter dem Strich Verluste gemacht. Und immer, wenn es mal wieder "Einstiegssignale" gab und ich nicht eingestiegen bin, war ich im Nachhinein froh darüber, weil die beiden eine Unterstützung nach der anderen gerissen haben.

Dann lieber was "ehrliches" wie Adidas oder so. Die dumpeln so gemütlich den Berg hoch, keine großen Sprünge, Eskapaden oder Sonstiges, was mir Bauchschmerzen machen würde. Und Fonds. Klar zahle ich für das aktive Management, aber die steigen pro Jahr etwa um 2%. Damit steigen sie mehr als die Inflation und das reicht mir im Grunde aus. Und damit fahre ich jetzt ganz gut. Wenn ich zocken will, gehe ich in ein Online-Casino mit einer Hand voll Geld und nicht meinen ganzen Ersparnissen :)
 
Adidas bei ~60 Ende 2014 gekauft und bei ~85 Ende 2015 wieder verkauft. Jetzt stehen sie bei rund 100. Ich hätte echt gedacht, dass sie von Nike und Under Armour überrollt werden.

https://www.kapilendo.de/anlageprojekte/762394a0-e5ca-4624-b63c-5b96f5eddecb
Das werde ich wohl nachher mitnehmen. Hört sich nach einer Promoaktion an, deshalb wohl die hohen Zinsen. Risiko gibt es eigentlich keins.
 
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Diese niedrigen Zinsen sind super, habe gerade ein Schreiben von Flatex gelesen in dem steht das mein Lombardkredit nur noch 3,9 % kostet, klingt doch viel besser als bei einem Dispo ;)

Auch das BB Biotech mir den Großteil meiner Dividende in Form einer Kapitalherabsetzung steuergünstig ins Depot beamt war eine schöne Überraschung, sonst ist man ja bei Schweizer Unternehmen gleich bei 41 % (bzw. erstmal 26 %+35 % = 61 % und 20 % holt man sich dann zurück) :ugly:




Das werde ich wohl nachher mitnehmen. Hört sich nach einer Promoaktion an, deshalb wohl die hohen Zinsen. Risiko gibt es eigentlich keins.

Für ein Unternehmen mit -7,60 Mio Euro in einem Jahr bei einem Eigenkapital von 21,37 Mio Euro und einem Umsatz von 88,50 Mio kann von risikolos wirklich keine Rede sein, auch wenn das Minus scheinbar auf Sondereffekte zurückzuführen ist.
Aber vermutlich siehst Du Dein Geld wieder ;)