Zwischen Vorwürfen und Öl: Venezuelas Präsident Maduro weist Anschuldigungen zurück
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die Anschuldigungen der US-Regierung entschieden zurückgewiesen, wonach sein Land in den Drogenhandel verwickelt sei. Unter Berufung auf Venezuelas beeindruckende Öl- und Gasvorkommen erklärte der südamerikanische Staatschef, die gegen sein Land gerichteten Aktionen dienten allein der Rechtfertigung eines möglichen Krieges und eines Regimewechsels.
In letzter Zeit kam es in der Karibik und im Pazifik vermehrt zu Vorfällen, bei denen die USA Boote aufbrachten, die angeblich Drogen transportierten. Dabei soll es zu mehreren Todesfällen gekommen sein, und die USA sahen in vielen dieser Ereignisse eine Verbindung zu Venezuela.
Maduro äußerte seine Kritik im Rahmen eines interparlamentarischen Treffens in Caracas, das dem Frieden in der Karibik gewidmet war. Er forderte, die Drohungen zu beenden und betonte, dass die Spannungen mit den USA nicht zuletzt durch Venezuelas Ressourcen angeheizt würden. Die US-Behörden behaupten, Maduro nutze Kokain als Druckmittel gegen die Vereinigten Staaten, wobei der sogenannte "Cartel de los Soles" als treibende Kraft hinter dieser Strategie stehe.

