Zweifel um Drohnenangriff: Trump verteidigt Ukraine gegen russische Anschuldigungen
US-Präsident Donald Trump äußerte sich skeptisch zu den jüngsten russischen Vorwürfen, die Ukraine habe einen Angriff auf die Waldai-Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin unternommen. Trotz vorheriger Kritik an einem angeblich geplanten Angriff, stellte Trump nun klar, dass er nicht an die Vorfälle glaubt, über die Russland berichtet hatte.
Zuvor waren entsprechende Behauptungen von Moskau veröffentlicht worden, doch Kiew hatte diese energisch zurückgewiesen. Das Thema kam erneut auf, nachdem der russische Präsident Putin Trump persönlich vor einem geplanten Angriff gewarnt hatte.
Trump zeigte sich daraufhin beunruhigt über die angeblichen Pläne, äußerte jedoch jetzt, dass der Angriff in seinen Augen nicht stattgefunden habe. Unterstützung erhielt Trump von der CIA, die es ablehnte, die russischen Vorwürfe zu bestätigen.
Der US-Auslandsgeheimdienst hatte Berichte veröffentlicht, wonach die Ukraine weder einen Angriff auf Putin noch auf dessen Residenzen unternommen habe. Diese Erkenntnisse widersprachen direkt den schweren Anschuldigungen aus Russland.
Die Ukraine betrachtete die Behauptungen Moskaus als taktisches Manöver, um die Kampfhandlungen trotz Friedensverhandlungen weiterzuführen. Zugleich wurde befürchtet, dass Russland die Vorwürfe als Rechtfertigung für weitere Angriffe auf ukrainische Regierungsgebäude nutzen könnte.

