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Zunahme von GPS-Interferenzen im skandinavischen Luftraum: Verstärkte Beobachtung Russlands erforderlich

04. September 2025, 18:30 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Die Zahl der GPS-Störungen in Schweden und Dänemark steigt rasant an, was auf russische Beteiligung hindeutet. Internationale Zusammenarbeit ist essenziell, um Risiken zu minimieren.

Die Häufung von Vorfällen gezielter Störungen von Navigationssystemen im schwedischen Luftraum hat erheblich zugenommen, wie die neuesten Daten der schwedischen Transportbehörde zeigen. In diesem Jahr wurden bereits 733 solcher Attacken gemeldet, eine besorgniserregende Steigerung im Vergleich zu den 495 Vorfällen im gesamten Vorjahr. Diese Entwicklung hat die Schwedische Transportbehörde dazu veranlasst, mögliche russische Eingriffe als Ursache in Betracht zu ziehen.

Andreas Holmgren, ein leitender Vertreter der schwedischen Transportbehörde, äußerte ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsrisiken, die diese Störungen für die zivile Luftfahrt mit sich bringen. Er betonte jedoch, dass Piloten auf alternative Navigationsmethoden zurückgreifen können, sollte es zu einem Ausfall der GPS-Systeme kommen. Diese robusten Backup-Systeme sind essenziell, um die Flugsicherheit auch unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten.

Parallel dazu mehren sich auch im benachbarten Dänemark Berichte über eine Zunahme von GPS-Störungen. Die dänische Transportbehörde teilte mit, dass sich die Zahl der Störungen in diesem Jahr erheblich erhöht hat – von ein bis zwei monatlichen Fällen auf inzwischen zwei wöchentliche Vorfälle. Diese gezielten Attacken stören die Signale des satellitenbasierten Navigationssystems und bedrohen somit die Sicherheit und Effizienz des Luftverkehrs.

Einen neuen Höhepunkt erreichte diese Problematik, als ein Flugzeug, in dem sich die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen befand, mutmaßlich Ziel solcher Störversuche wurde. Trotz der ernstzunehmenden Herausforderungen gelang es der Maschine, sicher auf dem Flughafen Plowdiw in Bulgarien zu landen. Nach eingehender Untersuchung stellten auch die bulgarischen Behörden Russland als mutmaßlichen Verantwortlichen für die Störungen in den Mittelpunkt ihrer Anschuldigungen.

Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit einer engen internationalen Zusammenarbeit, um den wachsenden Bedrohungen durch Cyber-Angriffe auf die Luftverkehrsinfrastruktur zu begegnen. Sowohl Schweden als auch Dänemark arbeiten mit internationalen Partnern zusammen, um effektive Gegenmaßnahmen zu entwickeln und die Sicherheit des europäischen Luftraums zu gewährleisten.

Politik / GPS-Störungen / Russland / Schweden / Dänemark
[InvestmentWeek] · 04.09.2025 · 18:30 Uhr
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