Zinssenkungsfantasien der Anleger erhalten Dämpfer, Indizes mit verhaltenen Bewegungen
Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen in den USA hat einen leichten Dämpfer erlitten, was am Mittwoch bei den Anlegern für gewissen Unmut sorgte. Die Verluste an den Börsen hielten sich letztlich jedoch in einem moderaten Rahmen.
Der Dow Jones Industrial, der klassische Leitindex, beendete den Handelstag mit einem Rückgang von 0,38 Prozent und notierte bei 44.461,28 Punkten. Die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, die Leitzinsen unangetastet zu lassen, entsprach den Erwartungen vieler Marktteilnehmer.
Doch die Aussicht auf mögliche zukünftige Zinssenkungen trübte sich ein. Ökonom Thomas Gitzel von der VP Bank betont, dass bei stabilen Arbeitsmarktzahlen und anhaltend hohen Inflationsraten nicht mit einer Zinsanpassung im September zu rechnen sei.
Dabei hatten einige Investoren fest mit einer baldigen Lockerung der Geldpolitik gerechnet, zumal auch Präsident Trump hierfür vehement plädiert. Im breiteren Markt zeigte sich der S&P-500-Index mit einem leichten Rückgang um 0,12 Prozent auf 6.362,90 Punkte eher unaufgeregt.
Im Gegensatz dazu verzeichnete der technologieorientierte Nasdaq 100 ein leichtes Plus von 0,16 Prozent, schloss den Handel schlussendlich bei 23.345,41 Punkten, und setzte damit einen kleinen Akzent für Tech-Enthusiasten.

