Zinsmärkte im Stillstand: Bundesanleihen ohne Impulse in ruhigem Feiertagshandel
Die Entwicklung der deutschen Bundesanleihen zeigte sich am vergangenen Freitag weitgehend stabil, da der Feiertagshandel keine nennenswerten Kursschwankungen mit sich brachte. Der richtungweisende Euro-Bund-Future verzeichnete am Nachmittag lediglich einen leichten Rückgang von 0,03 Prozent und notierte bei 128,66 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen verharrte bei 2,70 Prozent.
Trotz enttäuschender Konjunkturzahlen aus den USA, die offenbarten, dass sich die Stimmung der amerikanischen Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor im September merklich eingetrübt hatte, blieben die Kurse der Anleihen unbeeindruckt. Auch in der Eurozone brachten die Daten zur Stimmung im Dienstleistungssektor keine erheblichen Bewegungen. Obwohl sich die Stimmung verbessert hatte, wurde der vorläufige Einkaufsmanagerindex nach unten korrigiert.
Eine zusätzliche Unsicherheit entstand durch den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der aufgrund eines anhaltenden 'Shutdowns' nicht veröffentlicht wurde. Seit Mittwoch befinden sich etliche US-Regierungsmitarbeiter im Zwangsurlaub, nachdem politische Verhandlungen zur Lösung eines Haushaltsstreits ins Stocken geraten sind. Diese Entwicklung trug zur fehlenden Orientierung der Investoren bei.

