Zertifikatehandel trotzt Marktberuhigung
Der Fokus der Anleger bleibt unverändert auf den Schwergewichten der US-Technologiebranche wie Tesla, Amazon und Netflix. Auch der Traditionskonzern Rheinmetall erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Darüber hinaus zieht der Goldpreis die Aufmerksamkeit auf sich, ein häufig herangezogenes Absicherungsinstrument in volatilen Zeiten.
Obwohl sich die Handelsaktivität nach den rekordverdächtigen Umsätzen im April leicht beruhigt hat, bleiben die Transaktionen recht rege. Besonders gefragt sind Zertifikate auf Technologieindizes wie den Nasdaq 100 sowie auf klassische Aktienindizes wie den DAX und Dow Jones. Dies wird von den erhöhten Umsätzen bei den Einzelaktien und der fortlaufenden Quartalssaison begünstigt.
Bei Rheinmetall sind insbesondere Discount-Zertifikate stark nachgefragt, während Nvidia neben Discount-Zertifikaten auch durch Open-End-Knock-Out-Calls glänzt. Auch weitere Giganten wie Tesla und Amazon sind Lieblinge der Zertifikatemärkte. Produkte auf Unternehmen wie Deutsche Telekom und Siemens Energy stehen ebenfalls im Rampenlicht.
Abgesehen von Gold zeigen sich auch Anlagen in Kryptowährungen robust, obwohl die Umsätze hier etwas rückläufig sind. Der Bitcoin erreicht dennoch neue Höhen mit einem Allzeithoch von über 111.000 US-Dollar.

